Musikstunde

E.T.A. Hoffmann 250 – Unheimlich romantisch (1-5)

Mit Bernd Künzig

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Der König der Romantik war er zwar nicht, aber ihr dunkler Prinz. Der vor 250 Jahre geborene E.T.A. Hoffmann herrschte über das Andere, die Nachtseite, das Krank- und Wahnhafte, das von jeher wahrer ist als die romantische Idylle, die unwirklicher ist als das Unheimliche in der Welt dieses preußischen Beamten. Er war von beängstigendem Einfluss: ohne ihn kein Poe und kein Kafka, das mediale Grauen ohne ihn undenkbar. Mozart konnte er sich nicht entziehen, tauschte seinen dritten Vornamen Wilhelm mit Amadeus, während Schumann, Wagner, Offenbach, Delibes, Tschaikowski, Busoni, Hindemith und selbst Boulez sich ihm nicht entziehen konnten.

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Autor/in
SWR