Auf dramatischen Liebesgeschichten basieren nicht nur (die meisten) Opern, auch manche Instrumentalmusik hat darin ihren Ausgangspunkt. Einige Erzählungen haben es so tief ins kulturelle Gedächtnis geschafft, dass sie immer wieder beschrieben oder komponiert wurden. Sie treffen in diesem Konzert aufeinander, in dem neben Tristan und Isolde und Romeo und Julia auch die Ehekrise aus Tolstois "Kreutzersonate" eine Rolle spielt - und ein Werk, das ohne die Liebe des Komponisten zu einer jungen Geigerin nie entstanden wäre.
Weitere Themen aus der Sendung
Abendkonzert vom 13.3.2026
SWR Symphonieorchester
Patricia Kopatchinskaja (Violine)
Leitung: Tito Muñoz
Richard Wagner:
"Vorspiel und "Liebestod" aus dem Musikdrama "Tristan und Isolde"
Béla Bartók:
Violinkonzert Nr. 1 Sz 36
Leoš Janáček:
Streichquartett Nr. 1, bearbeitet für Streichorchester
Sergej Prokofjew:
Auszüge aus der Ballettmusik "Romeo und Julia" op. 64
(Konzert vom 12. März 2026 im Konzerthaus Freiburg)