Vier Sätze, ein Meisterwerk - Das Album „A Love Supreme“ des Saxofonisten John Coltrane ist etwas ganz Besonderes. Aber warum eigentlich? Warum hat die knapp 33 Minuten lange Quartett-Aufnahme so einen Kultstatus in der Jazzgeschichte? Und warum lohnt es sich, diese Musik zu hören, ganz egal ob man improvisierte Musik mag oder nicht? Das und vieles mehr fragen wir zeitgenössische Musikerinnen und Musiker - um ihre persönlichen Verbindungen zu „A Love Supreme“ zu begreifen, um einen möglichst umfassenden Zugang zu diesem Album zu bekommen und um Jazz-Einsteigern Mut zum Hören zu machen.
Von Julia Neupert und Konrad Bott