Ihren Karriere-Höhepunkt erlebte Connie Francis in den 1960er Jahren. Sie war hübsch und hatte diesen süßen amerikanischen Akzent.
Geboren wurde sie am 12. Dezember 1938 bei New York City in den USA. Ihre Eltern waren italienische Einwanderer - ihr Vater ihr größter Förderer: Bereits mit drei Jahren erhielt Connie Akkordeonunterricht und nahm an Talentwettbewerben teil.
Weltweiter Ruhm in 15 verschiedenen Sprachen
Mit 19 Jahren gelang ihr der Durchbruch in Amerika und Großbritannien mit einer gefühlvollen Coverversion des Standards "Who’s sorry now". Es war der Anfang einer großen Karriere – denn Connie Francis wurde weltberühmt. Sie reiste in viele Länder und sang in 15 verschiedenen Sprachen.
In Deutschland landete sie 1960 mit "Die Liebe ist ein seltsames Spiel" ihren ersten Hit und wurde dafür von Radio Luxemburg mit dem Preis "Goldener Löwe" ausgezeichnet. Bis heute ist das Lied ein beliebter Evergreen.
Mehrmals trat Connie Francis auch in Deutschland auf, u.a. 1961 als Gaststar der ersten TV-Show von Peter Kraus. Er galt als einer der beliebtesten deutschen Rock 'n' Roll-Künstler und Vorbild vieler Jugendlicher.
Schwere Schicksalsschläge für Connie Francis
In der Liebe lief es nicht ganz so rund. Vier Mal war die Sängerin verheiratet. Und auch sonst bestand ihr Leben aus Höhen und Tiefen: 1974 wurde Connie Francis in einem Motel-Zimmer vergewaltigt. Ein paar Jahre später verlor sie nach mehreren Nasenoperationen für vier Jahre ihre Stimme. Kurz darauf wurde ihr Bruder von der Mafia ermordet.
Comeback in Deutschland in den 90ern
Francis verbrachte wegen dieser Schicksalsschläge viele Jahre in psychiatrischen Kliniken. Erst einige Zeit später konnte sie sich wieder der Musik widmen. So gelang ihr 1992 mit dem Hit-Medley "Jive Conny" nochmal ein Comeback in Deutschland.
Bis zuletzt lebte die Sängerin in New Jersey und Florida. Sie hinterlässt ihren Adoptivsohn und zahlreiche Hits. Jetzt ist Connie Francis im Alter von 87 Jahren gestorben.