Eine der größten Herausforderungen der Ritter ist die Liebe. Und dafür bedarf es einer ritterlichen Tugend: Tapferkeit. Sie hilft dem Ritter seine Gefühle zu beherrschen. Denn nichts ist unehrenhafter und lächerlicher als ein Ritter, der emotional die Kontrolle verliert. Deswegen jagt er dem erotischen Abenteuer nicht hinterher, sondern macht aus seinem Gefühl Kunst, die hohe Kunst der Minne. Er dichtet und singt ein Minnelied. Darin geht es um Freundschaft, Verehrung, Verlangen, Sehnsucht. Und diese Kunst der Ritter hat es bis auf die Opernbühne gebracht.
Musikliste
Emilia Giuliani:
Präludium op. 46 Nr. 1
Siegfried Schwab (Gitarre)
Neidhart von Reuental:
Meie Din Liechter Schin
Ensemble Unicorn
Leitung: Michael Posch
Johann Strauß Sohn:
Ouvertüre / Suite aus Ritter Pásmán
Slovak State Philharmonic Orchestra
Leitung: Christian Pollack
Johann Strauß Sohn:
Csárdás aus Ritter Pásmán
National Philharmonic Orchestra
Leitung: Richard Bonynge
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Minnelied (1)
Margaret Price (Sopran)
Graham Johnson (Klavier)
Anonymus:
Estat ai en greu cossirier
Hespèrion XX
Leitung: Jordi Savall
Raimon de Miraval:
Cancó. Estat ai en greu cossirier
Montserrat Figueras (Sopran)
Jordi Savall (Lyra)
Giuseppe Verdi:
Qual voluttà trascorrere sento di vena in vena! aus I Lombardi alla prima crociata
Ruggero Raimondi (Bassbariton)
Cristina Deutekom (Sopran)
Plácido Domingo (Tenor)
Royal Philharmonic Orchestra
Leitung: Lamberto Gardelli
Giacomo Meyerbeer:
Giovinetti Cavalier aus Il crociato in Egitto
Royal Philharmonic Orchestra
Leitung: David Perry
Ron Goodwin:
Main Theme aus Lancelot and Guinevere
City Light Symphony Orchestra
Leitung: Kevin Griffiths
Frederick Loewe:
What do the simple folk do?
Richard Burton (Gesang)
Julie Andrews (Gesang)
Orchester
Leitung: Franz Allers
Donovan Philips Leitch:
Guinevere
Donovan (Gesang)
Ensemble
Musikstunde vom 9.6.2026 | Ritterspiele – Ohne Furcht und Tadel (2/5)