Über die Unterscheidung in "ernste" und "unterhaltende" Musik ist heute niemand mehr glücklich. Selbst nicht Urheber von E- oder Kunstmusik, die für ihre Werke von der GEMA besser bezahlt werden als Pop-Komponisten. Dass die Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte aber in Zukunft Konzerte nach Kriterien des freien Marktes, also nach der Anzahl der Nutzungen vergüten will, hat einen Grundsatzstreit ausgelöst. Über ästhetische und finanzielle Werte diskutieren der Komponist Franz-Martin Olbrisch, die Sängerin Stefanie Schlesinger und Ralf Weigand aus dem GEMA-Aufsichtsrat.
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Über die Reformpläne der GEMA
Von Martina Seeber