Mit 0:3 hatte der FCK das Spiel beim 1. FC Nürnberg in den Sand gesetzt und dabei eine seltsam mutlose Vorstellung abgeliefert. Wie von Trainer Torsten Lieberknecht bereits angekündigt, wurde am Betzenberg in den vergangenen zwei Wochen daher entsprechend intensiv trainiert.
FCK muss nach dem Spiel in Nürnberg leiden
"Das letzte Spiel war ja nicht so erfolgreich, deshalb wurden wir ein bisschen härter rangenommen als normal. Das ist aber dann auch Sinn und Zweck der Woche, die du dann nutzen kannst", sagte Kenny Redondo im Interview vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag ab 13 Uhr im Liveticker und Audiostream auf sportschau.de).
Die erste Woche der Länderspielpause sei "richtig anstrengend" gewesen, sagte Redondo weiter: "Aber diese Woche waren wir eher in der Materie fürs Spiel. Am Ende vom Tag haben wir es alle gut überstanden und haben das als Mannschaft auch so hingenommen."
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FCK-Saison mit "Höhen und Tiefen"
Für die FCK-Fans war der Auftritt in Nürnberg nicht zu erklären. "Das ist für uns genauso. Ich glaube, dass es nicht Sinn der Sache ist, nach so einem Sieg im Heimspiel (3:0 im Derby gegen den KSC) da hin zu fahren und dann in der Art und Weise zu verlieren" sagte Redondo. "Aber du musst weitermachen, zum Glück war dann auch die Länderspielpause, damit du gewisse Sachen aufarbeiten kannst."
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Der Flügelspieler plädierte dafür, die Dinge konstruktiv anzugehen. "Wenn man nur negativ ist, bringt das auch nichts. Wir müssen positiv an die Sache rangehen. Das Gute ist, dass wir jetzt das nächste Spiel vor der Brust haben", sagte der 31-Jährige.
Insgesamt bewertet der FCK-Profi die Saison der Roten Teufel eher positiv als negativ. "Es gab Höhe und Tiefen, aus meiner Sicht sollten wir als Mannschaft die positiven Seiten mitnehmen. Am Ende vom Tag hat es für ganz oben nicht gereicht. Aber ich glaube schon, dass wir viele Facetten hatten, wo wir es positiv gestaltet hatten", sagte Redondo und verwies darauf, dass die Pfälzer sportlich auch schon schlechter dastanden. "Es ist eine verrückte Liga. Ich bin auch froh, dass wir zu diesem Zeitpunkt schon so viele Punkte haben. Es gab auch schon andere Saisons."
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Redondo zurück im FCK-Team
Redondo fühlt sich persönlich aktuell "sehr gut". Das ist nicht selbstverständlich. Der Flügelspieler war nach dem ersten Spieltag monatelang mit einer Fußverletzung ausgefallen und erst im Januar in den Kader zurückgekehrt. Seitdem kommt der 31-Jährige regelmäßig zu Einsatzzeiten, hat auch schon ein Tor und einen Assist auf dem Konto und freut sich einfach, wieder Teil der Mannschaft zu sein.
So schwärmt Redondo noch immer von seiner Rückkehr im Spiel gegen die SV Elversberg: "Ein Gänsehautmoment. Wenn du so lange raus bist, dann zurückkommst und dann so herzlich empfangen wirst von allen Beteiligten, ist das einfach ein schönes Gefühl. Wenn du rauskommst und das erste Mal wieder deinen Namen hörst, ist das auf jeden Fall emotional."
Damals war der FCK noch mitten im Kampf um den Aufstieg, mittlerweile ist der Bundesliga-Zug ohne die Pfälzer abgefahren. Ein Grund, den Schlendrian einkehren zu lassen gibt es nicht, alleine um keinen weiteren Kredit bei den Fans zu verspielen. "Wir wissen, dass wir keinen Gegner unterschätzen. Vor allem nicht eine Mannschaft wie Düsseldorf, die stehen unter Druck. Wir spielen zuhause und müssen auch gewinnen, um Wiedergutmachung zu betreiben", sagte Redondo. "Wir haben richtig Bock drauf."