Fußball-Bundesliga

"Ein Wunder reicht nicht" - Heidenheim ohne Illusionen im Abstiegskampf

Seit elf Spielen ist der 1. FC Heidenheim ohne Bundesliga-Sieg, der Abstieg ist kaum noch zu verhindern. Vor dem Spiel gegen Hoffenheim hilft für Frank Schmidt nur noch ein doppeltes Wunder.

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Letzte Chance oder Beginn der Abschiedstournee? Für Trainer Frank Schmidt vom Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Heidenheim stellt sich die Frage vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr, live in SWR1 Stadion) nicht. "Ein Wunder reicht nicht, um noch die Klasse zu halten, es müssten zwei sein", sagte Schmidt am Freitag.

Unterschiedliche Meinungen beim Thema Abstieg

Der Fußballlehrer sieht auch kein Problem darin, dass er im Unterschied zum Vorstandsvorsitzenden Holger Sanwald kaum noch Hoffnung auf den Klassenverbleib hat. "Man kann das unterschiedlich sehen, und das ist doch klar, dass das auch mit jedem was macht", sagte Schmidt vor dem Heimspiel des Schlusslichts. 

Während sich Schmidt nach dem 0:2 bei Werder Bremen mit dem Abstieg des seit elf Spielen sieglosen FCH weitgehend abgefunden hat, beurteilte Sanwald die Situation direkt nach der Niederlage anders. Es sei so, "dass zehn Spieltage vor Schluss eine Saison noch nicht vorbei ist", sagte Sanwald der "Heidenheimer Zeitung»". "In meinem Leben habe ich immer nach der Maxime gehandelt: Kämpfen bis zum Schluss."

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Meinung Der 1. FC Heidenheim steht da, wo es viele erwartet haben

Nach der Niederlage im Kellerduell bei Werder Bremen steht Heidenheim abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. SWR-Reporter Martin Thiel glaubt nicht mehr an ein Fußball-Wunder.

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Schmidt dagegen erklärte in Bremen, "dass wir nicht daran vorbeikommen zu sagen, dass unser Weg - Stand heute - in die 2. Liga führt". Wegen der unterschiedlichen Aussagen gebe es aber kein Problem zwischen den beiden langjährigen Führungspersönlichkeiten.

Schmidt mit Optimismus gegen die TSG Hoffenheim

Heidenheim steht vor dem 25. Spieltag mit 14 Punkten bereits acht Zähler hinter dem Relegationsplatz 16. Dennoch will sich Schmidt den Optimismus, am Samstag den vierten Saisonsieg zu feiern, nicht nehmen lassen. Der Champions-League-Kandidat aus Hoffenheim habe aber "nahezu keinen Schwachpunkt in der Mannschaft, sie spielen einen tollen Fußball".

Diant Ramaj, der in Bremen wegen eines Infekts gefehlt hat, kehrt ins Heidenheimer Tor zurück. Ausfallen werden dagegen Leonidas Stergiou wegen eines kleinen Muskelfaserrisses, wie Schmidt erklärte, sowie Tim Siersleben und Arijon Ibrahimovic, die beide krank seien.

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Sophie Salmen

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