Fußball-Bundesliga

Standards als Schlüssel? SC Freiburg beim VfL Wolfsburg gefordert

Kontakt zur Spitzengruppe oder Mittelfeldplatz: Für den SC Freiburg hat das letzte Spiel des Jahres richtungsweisenden Charakter.

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Die Breisgauer treten am 15. Bundesliga-Spieltag am Samstag um 15:30 Uhr beim VfL Wolfsburg an (Liveticker und Audiostream auf sportschau.de). Nach den Heimspielen gegen RB Salzburg (1:0) und Borussia Dortmund (1:1) ist es das dritte schwere Spiel in Serie: Wolfsburg ist die einzige Mannschaft, die die vergangenen beiden Partien in der Liga gewinnen konnte.

Für die Freiburger ist es perfekte Gelegenheit, die bisher magere Auswärtsbilanz (erst ein Sieg beim 3:0 in Bremen) aufzumöbeln. Denn der Ausgang des Spiels wird maßgeblich dafür sein, ob der Sport-Club nach der Winterpause erneut die internationalen Plätze ins Visier nehmen kann oder den Blick aufs Mittelfeld richten muss.

Aktuell hat der Sport-Club mit 17 Zählern schon einen beträchtlichen Rückstand auf Rang sechs (VfB Stuttgart mit 25 Zählern). Bei einer Niederlage am Samstag würden zudem die Wölfe (15) in der Tabelle vorbeiziehen.

Freiburger Stärke nach Standards

Nachdem zuletzt gegen den BVB Lucas Höler per Traumtor für den Freiburger Treffer gesorgt hatte, könnte der Schlüssel beim Spiel in Wolfsburg in Standardsituationen liegen. Schon zehn Tore - fast jedes zweite - hat der SC Freiburg nach ruhenden Bällen erzielt. Nur der FC Bayern kann dieselbe Ausbeute vorweisen.

Das Problem: Wolfsburg zeigt sich nach Standards in dieser Saison sehr stabil, nur drei Tore ließen die Niedersachsen so zu. Fakt ist, dass die Freiburger effizienter sein müssen. Gegen Dortmund agierte der SC nach dem Platzverweis gegen Jobe Bellingham 37 Minuten in Überzahl, erspielte sich in dieser Phase 12:0 Torschüsse - doch nur Höler traf.

Irié schon beim Afrika Cup

Vielleicht schlägt bei den Wolfen erneut die Stunde von Johan Manzambi. Der 20-jährige Schweizer ist sicher der aufstrebenste Spieler der bisherigen Saison bei den Breisgauern, traf in allen drei Liga-Partien vor dem BVB-Spiel und hat bereits fünf Scorerpunkte auf dem Konto.

Nicht im Freiburger Kader stehen wird dagegen Cyriaque Irié. Der Offensivmann, der lange wegen einer Malaria-Infektion ausgefallen war, stand zuletzt in der Europa League gegen Salzburg und auch gegen den BVB im Kader. Zum Einsatz kam er dabei nicht, und wird das auch in Wolfsburg nicht tun. Der 20-Jährige wird sich dann schon mit dem Nationalteam von Burkina Faso auf den Afrika Cup in Marokko vorbereiten. Auch die verletzten Philipp Lienhart und Max Rosenfelder stehen SC-Trainer Julian Schuster nicht zur Verfügung.

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Redakteur/in
Michi Glang
Michi Glang

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