Basketball-Spektakel in Trier

Gladiators Trier verlieren gegen Bayern München

Die Gladiators Trier haben das Topspiel in der Basketball Bundesliga gegen Bayern München mit 80:104 verloren. Trotzdem besteht für die Trierer weiter Hoffnung auf die Playoffs.

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Stand

Von Autor/in Paul Kersthold

Im Kampf um die Playoffplätze in der Basketball Bundesliga haben die Gladiators Trier mit 80:104 gegen den Tabellenführer Bayern München verloren.

Die Trierer starteten mit Clayton Guillozet, Marco Hollersbacher, Marten Linssen, Jordan Roland und George King. Bayern schickte zu Beginn Oscar Da Silva, Vladimir Lucic, Andreas Obst, Justus Hollatz und Wenyen Gabriel auf den Platz.

Marten Linssen von den Gladiators Trier läuft in die SWT-Arena ein, im Spiel gegen den Tabellenführer FC Bayern.
Marten Linssen von den Gladiators Trier läuft in die SWT-Arena ein im Spiel gegen den Tabellenführer FC Bayern.

Direkt hohes Tempo im Spiel

Die Gladiators mussten wieder auf Nolan Adekunle verzichten, der Trierer hat immer noch mit seiner Bänderverletzung zu kämpfen.

Für die ersten Punkte des Spiels sorgte Bayerns Lucic, doch Triers George King antwortete direkt nach einer Minute Spielzeit mit einem Korbleger. Und auch die nächste Aktion in der Anfangsphase gehörte King: Nach einer eigenen Balleroberung am Korb der Münchener traf er sehenswert für den ersten Dreier der Partie.

Beide Teams wirkten zu Beginn nervös. Sie ließen in der Defensive viel zu, vergaben aber teilweise auch leichtfertig vor dem Korb. Dennoch hatten die Trierer in der Anfangsphase immer eine Antwort parat und ließen die Münchner nicht wegziehen.

Gute Stimmung in der ausverkauften Arena

Die Stimmung in der ausverkauften Arena Trier war einem Topspiel würdig. Von der ersten Minute an brachten die 5.400 Fans Stimmung in die Halle.

Es war über weite Phasen das erwartet schnelle Spiel mit vielen Offensivaktionen der beiden treffsichersten Teams der Liga.

Drei unsportliche Fouls in einer Aktion

Im Verlauf des zweiten Viertels spielten die Münchener ihre körperliche Überlegenheit aus und nutzten weitere Fehler im Aufbauspiel der Gladiators. So erspielte sich der Tabellenführer bis zur Halbzeit einen 18 Punkte Vorsprung. Für die Trierer ging es mit einem 37:55 Rückstand in die Pause.

Doch die Münchner machten sich selbst das Leben schwer: Bayerns Wenyen Gabriel musste am Ende des zweiten Viertels das Spielfeld aufgrund von zwei unsportlichen Fouls verlassen. Erst hatte er Evans Rapique vor dem Korb in den Arm gegriffen, im direkten Anschluss geriet der Münchener mit Maik Zirbes aneinander. Die Folge: Unsportliches Foul für beide. Der Bayern-Spieler musste das Spielfeld sofort Richtung Kabine verlassen.

Starker Start in die zweite Halbzeit hilft Trier nicht

Die zweite Halbzeit eröffnete Triers George King mit einem starken Ballgewinn, doch Clay Guillozet verfehlte den folgenden Zwei-Punkte-Wurf.

Trotz des Rückstands gaben sich die Gladiators nicht einfach geschlagen. Im dritten Viertel hielten die Trierer immer besser dagegen, das Spiel wurde immer ausgeglichener. Das zeigte sich auch in der Statistik: Im dritten Viertel erzielten beide Teams 18 Punkte.

Jacques Schneider in der Auszeit. Die Gladiators Trier liegen gegen den Tabellenführer FC Bayern München zurück.
Trainer Jacques Schneider bei einer Ansprache in der Auszeit.

Im letzten Viertel zogen die Münchener das Tempo nochmal an und führten teilweise mit über 30 Punkten Vorsprung. Münchens Oscar Da Silva (22 Punkte) und Vladimir Lucic (19 Punkte) sorgten für die meisten Punkte des Spiels. So endete die Partie mit 80:104. Einen kleinen Höhepunkt gab es für die Trierer am Ende aber dennoch: Der 20-jährige Yannis Steger machte kurz vor Schluss mit einem Freiwurf seinen ersten Punkt überhaupt in der BBL.

Für die Gladiators ändert diese Heimniederlage vorerst nichts an der Ausgangslage in der Basketball Bundesliga. Weiterhin besteht für die Trierer die Chance auf die Playoffs oder Play-Ins. Weiter geht es am nächsten Samstag, den 25. April, auswärts gegen Science City Jena.

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Paul Kersthold