Die Pläne stehen, Gespräche mit dem Ministerium sind geführt. Dem ambitionierten Vorhaben der Gladiators Trier steht eigentlich nichts mehr im Weg. In der Nähe der Arena Trier, der Heimspielstätte der Gladiators, soll ein riesiges Trainingsgelände entstehen.
Basketball Hauptsponsor wird Gladiators-Chef
Möglich macht das Torsten Herz, Geschäftsführer des Hauptsponsors Vet-Concept. Er wird Mehrheitsgesellschafter der Gladiators und übernimmt 100 Prozent der Anteile.
Ich habe eine große Basketball-Leidenschaft entwickelt
Sein Plan: Herz will über 10 Millionen Euro in die Hand nehmen und in Trier ein Trainingszentrum mit mehreren Hallen, einem eigenen Fitnessstudio, Gastronomie und Büroräumen für das Trainerteam bauen.
Aus Sponsorensicht habe er natürlich geschäftliche Interessen am Erfolg der Gladiators. Daneben sei er aber vom Basketball-Virus infiziert worden, sagt Torsten Herz: "Ich habe in den letzten drei Jahren eine große Basketball-Leidenschaft entwickelt."
Trier als Basketball-Hotspot
Zwar trainieren die Gladiators überwiegend in der Arena Trier, sagt Achim Schmitz, Präsident der Gladiators Trier. Doch bei Veranstaltungen müssen die Basketballer in andere freie Hallen in der Stadt ausweichen, die oft erstmal gefunden werden müssen. Im geplanten Trainingszentrum sollen die Hallen ganztägig nur für die Gladiators zur Verfügung stehen. Aber nicht nur für die Profis der Trierer Basketballer.
Gladiators wollen Nachwuchstalente nach Trier ziehen
Auch im Jugendbereich wollen die Gladiators die Stadt Trier zu einem Hotspot für Nachwuchsförderung machen. Das sei wichtig, um auch talentierte Spieler aus dem Ausland nach Trier zu locken. So wie es auch andere Bundesligavereine machen, wie zum Beispiel Ratiopharm Ulm. Eine der geplanten Hallen soll außerdem für Schul- und Mannschaftssport genutzt werden können.
Wir werden den Trierer Basketball auf das nächste Level bringen.
Das sind große Aufgaben, die auf die Gladiators zukommen. "Diese werden wir gemeinsam angehen und den Trierer Basketball somit auf das nächste Level bringen", sagt Achim Schmitz, der weiter Präsident und Geschäftsführer bleibt. Ziel sei es langfristig, sich in der Basketball- Bundesliga zu etablieren und auch bei internationalen Wettbewerben zu spielen.
Verein gibt Millionen-Investition bekannt Gladiators Trier besiegen Würzburg und bleiben auf Playoff-Kurs
Die Gladiators Trier gewinnen am Mittwochabend gegen die Würzburg Baskets und sichern sich wichtige Punkte. Nach dem Spiel sorgte der Verein noch für eine Überraschung.
Gladiators setzen auf weitere Finanzquellen
Die Gladiators haben ihre Pläne nach eigenen Angaben auch der Landesregierung vorgestellt. Das Sportministerium habe Fördergelder in Aussicht gestellt, sagt der neue Boss Torsten Herz. Das müsse nach dem Wahlsieg der CDU jetzt nochmal besprochen werden. Außerdem wolle eine große Trierer Stiftung Geld für das Projekt geben.
Nächste Saison wollen wir in die Playoffs und in den Europapokal
Die Pläne seien ambitioniert, sagt Herz. Aber anders werde man langfristig nicht in der Bundesliga bestehen können. "Nächste Saison wollen wir auf jeden Fall nochmal in die Playoffs und in den Europapokal. Das ist für uns wichtig, weil viele hochkarätige Spieler europäisch spielen wollen. Wenn wir das nicht bieten können, können wir uns in der BBL nicht halten."
Gladiators-Zentrum in der Nähe der Arena
Das passende Gelände für den Bau des Trainingszentrums sei auch schon gefunden, wo genau, soll noch in diesem Monat bekanntgegeben werden. Soviel verrät Torsten Herz aber schon: Der Neubau soll im Trierer Stadtgebiet entstehen. Nicht weit von der Arena Trier entfernt. Wenn alles klappt, so Herz, könnten die Gladiators in zwei Jahren dort einziehen.
Können die ambitionierten Pläne der Gladiators umgesetzt werden, kommt das nächste große Basketball-Talent in den nächsten Jahren vielleicht aus Trier.