Trierer Siegesserie gerissen

Gladiators Trier verlieren erstmals in Oldenburg

Die Trierer Basketballer tun sich in einem temporeichen Spiel schwer und verlieren am Ende deutlich mit 85:108 gegen die Baskets aus Oldenburg.

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Stand

Von Autor/in Paul Kersthold

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte spielte Oldenburg im dritten Viertel stark auf und gewann am Ende verdient gegen enttäuschende Trierer. Ein Oldenburger war dabei kaum zu stoppen.

Temporeiches Spiel mit vielen Punkten

Erstmals in dieser Saison galten die Trierer als Favorit gegen die zuvor sieglosen Oldenburger. Das Spiel ging direkt in hohem Tempo los, schon das erste Viertel war geprägt von vielen Offensivaktionen auf beiden Seiten. Die Gladiators rund um Trainer Jacques Schneider gingen mit einem knappen 50:51 Rückstand in die Pause.

Nach der Pause drehte Oldenburg dann auf. Die Trierer taten sich immer schwerer, mit dem Tempo der Heimmannschaft mitzuhalten. Zwar kam Trier immer wieder auf ein paar Punkte ran, die klare 85:108 Niederlage war dennoch verdient.

Der Trierer Marc Hollersbacher wird von Michaele Kyser geblockt.
Wie so oft ist noch ein Oldenburger Arm dazwischen: Hier wird Gladiator Marc Hollersbacher von Michaele Kyser geblockt.

Ein Oldenburger überragt

Nicht zu stoppen am heutigen Abend war der Oldenburger Christopher Clemons. Der Pointguard erzielte überragende 52 Punkte und war sowohl vom Korb als auch von der Dreier-Linie treffsicher. Die Trierer Defensive hatte immer wieder große Probleme, den gebürtigen US-Amerikaner zu stoppen. Clemons hatte einen großen Anteil am ersten Saisonsieg der Oldenburger.

Oldenburgs Chris Clemons verteidigt gegen den Trierer Eli Brooks.
Der beste Spieler auf dem Platz: Oldenburgs Chris Clemons (links) verteidigt in der Szene Triers Eli Brooks.

Rückkehrer Eli Brooks spielt unauffällig

Große Hoffnungen lagen bei den Trierern wieder auf Eli Brooks. Mit 22 Punkten war der Sommerneuzugang auch wieder der Topscorer der Trierer, konnte von der Oldenburger Defensive aber immer wieder gestoppt werden. Brooks hätte sich die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sicherlich anders vorgestellt. Er stand letztes Jahr noch in Oldenburg unter Vertrag, kam dort aufgrund von Verletzungen aber nicht auf viele Einsatzminuten.

Am Ende waren es eine schwächere Dreierquote, weniger Spielglück und ein überragender Chris Clemons, der den Gladiators die erste Niederlage in der BBL verpasste. Doppelt bitter für die Trierer: Hätten die Gladiators das Spiel gewonnen, hätten sie einen Basketball-Bundesliga Rekord aufgestellt: Noch nie konnte ein Aufsteiger die ersten fünf Spiele in einer Saison gewinnen.

Dennoch können die Trierer mit vier Siegen aus den ersten fünf Spielen zufrieden mit dem Saisonstart sein.

So geht es für die Gladiators weiter

Die erste Niederlage in dieser Saison kam für die Gladiators sicher später, als viele Fans anfangs der Saison gedacht hatten. Dass sie irgendwann kommen musste, war auch für Trainer Jacques Schneider eine Frage der Zeit. Die Chance auf den nächsten Sieg in der BBL haben die Gladiators am nächsten Sonntag, wenn man den SC Rasta Vechta in der heimischen SWT-Arena empfängt.

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