Ein ereignisreicher Sommer war das für den neuen Trierer Basketballer Eli Brooks. Vor ein paar Wochen hat er seine Freundin Kelly in den USA geheiratet, unterzeichnete wenig später einen Vertrag bei den Gladiators Trier und stieg schon bald nach der Hochzeit in den Flieger nach Europa.
Mittlerweile ist Kelly zum Glück auch da. Mit unseren zwei Hunden.
Trier ist nach Triest in Italien und dem deutschen Bundesligisten Oldenburg seine dritte Station als Profi. Keine vier Wochen nach der Hochzeit trat er seine neue Arbeitsstelle in Trier an. Erst mal ohne seine Frau: "Das ging schon schnell so kurz nach der Hochzeit. Aber Kelly freute sich auf Deutschland. Solange wir zusammen sind, ist es egal, wo das ist. Mittlerweile ist sie zum Glück da. Mit unseren zwei Hunden. Also das Haus ist voll."
Volles Haus und voller Trainingsplan. Die Gladiators sind mitten in der Vorbereitung auf die erste Bundesligasaison seit 10 Jahren. Und Eli Brooks ist das Herzstück der Mannschaft. Er dirigiert das Spiel der Gladiators.
Eli hat einen enorm hohen Basketball-IQ und er kann ein Team führen
Damit Eli Brooks sich schnell einfinden kann, schickte ihm Trainer Jacques Schneider Spielvideos der Gladiators in die USA. "Wir haben dann darüber geredet, wie ich spielen möchte. Da habe ich schnell gemerkt, dass er einen enorm hohen Basketball-IQ hat und viel von Taktik und Spielstilen versteht. Außerdem kann er ein Team führen", so Schneider.
Schon am College in Michigan hatte Brooks wegen seiner Taktiktüfteleien den Spitznamen "The Professor". Das fing bereits an der Highschool an, erzählt Brooks. "Mein Vater war jahrelang mein Trainer. Und auf der Fahrt nach Hause haben wir pausenlos über Basketball geredet."
Befreundet mit deutschem NBA Star
An der Universität Michigan traf Neu-Gladiator Eli Brooks 2019 auch auf einen jungen Spieler aus Berlin, der gerade ans College kam und mittlerweile ein enger Freund ist. Franz Wagner, einer der weltbesten Basketballer und Top-Star der US-Profiliga NBA. "Nach dem ersten Training war uns allen klar, dass es dieser Junge sicher in die NBA schafft", erinnert sich Brooks.
Seit der Collegezeit sind die beiden enge Freunde. Wagner war im Sommer auch Gast bei der Hochzeit seines ehemaligen Mitspielers. Kurz danach meldeten sich dann die Gladiators Trier bei Brooks, um ihn zu unter Vertrag zu nehmen. Da habe er Franz Wagner angeschrieben und gefragt, was er ihm zu Trier sagen könne, erzählt Brooks: "Franz sagte, er habe nur Gutes über Trier mitbekommen, ich solle das machen."