Katharina Jung würde eine solche Stelle begrüßen. Sie ist Unternehmensgründerin aus Heidelberg und Sprecherin des Start-up Verbandes Baden-Württemberg. Ihr aktuelles Unternehmen ist nicht Ihre erste Gründung. Von der Idee bis zur Gründung habe es bei ihr mehrere Wochen gedauert. Dabei gehe es nicht nur um den "Gründungs-Akt", sondern um viele kleine Schritte, die notwendig seien. "Es ist nicht nur die Eintragung ins Handelsregister, man braucht eine Steuernummer beim Finanzamt, man muss ein Geschäftskonto eröffnen und man braucht eine Gewerbeanmeldung", so Jung in SWR Aktuell.
Die Handelsregistereintragung bekomme ich vielleicht noch relativ zügig in ein bis zwei Wochen. Wenn ich aber sechs bis acht Wochen auf eine Steuernummer warte, kann ich als Unternehmerin so lange einfach auch keine Rechnungen schreiben. Das ist natürlich ein bisschen blöd.
Deshalb braucht es ihrer Ansicht nach einen One-Stop-Shop - "damit Daten nur einmal eingegeben werden und alle relevanten Stellen es entsprechend abrufen können, also Finanzamt, Handelsregister, Gewerbeamt und die Sozialversicherungsträger."
Nicht genug "Wumms" oder doch "ambitioniert"? So kommt der neue Koalitionsvertrag bei Gewerkschaften und Verbänden in BW an
Wochenlang haben Grüne und CDU nach der Landtagswahl verhandelt. Nun steht der Koalitionsvertrag. Die Reaktionen reichen von "ambitioniert" bis nicht genug "Wumms".
Im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung steht, dass eine "Ermöglichungskultur" geschaffen werden soll. Was ihrer Meinung nach dafür noch notwendig ist, sagt die Sprecherin des Start-up Verbandes Baden-Württemberg im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.
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