Feiertag am 1. November

Totengedenken und Ausflüge: Das bedeutet Allerheiligen für die Menschen in BW

Am 1. November ist Allerheiligen und in Baden-Württemberg ein gesetzlicher Feiertag. Ob katholisch oder nicht, das Fest hat Auswirkungen auf alle im Land.

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Von Autor/in Patrick Seibert

An Allerheiligen erinnern viele Menschen traditionell auf den Friedhöfen an ihre verstorbenen Angehörigen. Auch in Baden-Württemberg werden an diesem Tag wieder viele Friedhofsbesucher und -besucherinnen erwartet.

In den Kirchen im Land werden an Allerheiligen viele Gottesdienste gefeiert, wie zum Beispiel im Freiburger Münster oder der Domkirche in Stuttgart. Das Erste hat am Morgen außerdem den Gottesdienst zu Allerheiligen aus der Sankt Hedwigs-Kathedrale in Berlin übertragen.

Auch Dirk Limperich besucht immer wieder das Grab seiner Frau – nicht unbedingt an Allerheiligen, sondern an Tagen, die ihm persönlich etwas bedeuten. Seine Frau ist mit 56 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.

Allerheiligen ist ein stiller Feiertag

Allerheiligen ist wie beispielsweise auch Karfreitag ein sogenannter stiller Feiertag. Öffentliche und private Partys sind daher ab 3 Uhr früh bis Mitternacht verboten. Im Jahr 2015 wurden die Tanzverbots-Regelungen in Baden-Württemberg deutlich gelockert. Das Tanzverbot an Allerheiligen blieb aber bestehen.

Ausflug oder Shopping am Feiertag

Viele Menschen nutzen den freien Tag auch für einen Ausflug oder sogar zum Shoppen. Denn im Nachbarbundesland Hessen ist normaler Werktag und Geschäfte sowie Einkaufszentren haben geöffnet. Jedes Jahr am 1. November werden daher zahlreiche Besucher und Besucherinnen aus Baden-Württemberg erwartet.

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Patrick Seibert
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