Die CDU in Baden-Württemberg hat am Samstag ihren Beschluss zur Unvereinbarkeit mit der AfD erneuert. Rund 230 CDU-Politikerinnen und Politiker von Bundes-, Landes- und Kommunalebene stimmten bei einer Mandatsträgerkonferenz in Stuttgart einstimmig für ein Papier, mit dem sich die Christdemokraten mit Blick auf die Landtagswahl in vier Monaten von der AfD abgrenzen.
Für die CDU arbeitet die AfD gezielt daran, das Land und die Menschen zu spalten. Sie mache den Menschen Angst, beschwöre Chaos und sähe Hass, Neid und Missgunst. Deshalb sei die AfD mit der CDU unvereinbar, heißt es in dem verabschiedeten Papier.
Veranstaltung in Nagold Söders Schützenhilfe für Hagel - Wahlkampfauftakt der CDU BW
Rund vier Monate vor der Landtagswahl will der CDU BW-Spitzenkandidat die deutsche Südschiene aufleben lassen. Der bayerische Ministerpräsident soll Manuel Hagel helfen, die Wahl zu gewinnen.
CDU will für AfD-Wähler "goldene Brücken bauen"
Trotzdem wolle und müsse die CDU für AfD-Wähler goldene Brücken bauen, sagte CDU-Landeschef Manuel Hagel. Brücken zurück in die konservative und gesellschaftliche Mitte. Deshalb will die CDU vier Monate vor der Landtagswahl den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg stärken und die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) ausgerufene Migrationswende unterstützen.
Die CDU sieht sich als Bollwerk der Freiheit. Mit Blick auf die Landtagswahl, ist die AfD laut Umfragen der Hauptgegner für die CDU. Mitte Oktober lag sie im BW Trend, einer repräsentativen Umfrage von ifratest dimap im Auftrag von Stuttgarter Zeitung und SWR, mit 21 Prozent hinter der CDU und vor den Grünen.