Seit 50 Jahren gibt es das Schlittenhunderennen in Todtmoos (Kreis Waldshut), meistens in der letzten Januarwoche. Da auf den Schnee aber kein Verlass mehr ist, haben die Todtmooser das Jubiläumsrennen flugs in den Oktober verlegt. Statt Schlitten und Ski ziehen die Hunde also Wägen mit Rollen, Fahrräder oder direkt den angeleinten Menschen hinter sich her. Bereits zum dritten Mal hat man sich in Todtmoos für die Herbstvariante des Schlittenhunderennens entschieden.
Kurviges Rennen durch den Kurpark Todtmoos
Für Carolin Engler geht es gleich los. Seit 10 Jahren fährt die Frau aus Hornberg (Ortenaukreis) Hundeschlittenrennen. Während bei ihr die Nervosität steigt, platzen ihre vier sibirischen Huskys schon vor Vorfreude. Anderthalb Kilometer geht es durch die abgesteckte Strecke im Alten und Neuen Kurpark Todtmoos. Eng und kurvig, eine Herausforderung für die rund 50 Teilnehmer und 77 Hunde.
Echt tricky die Strecke, anspruchsvoll und anstrengend.
Carolin Engler und ihre vier Huskys schaffen die Strecke in drei Minuten und 44 Sekunden. „Echt tricky die Strecke, anspruchsvoll, rechts, links, über die Straße – und anstrengend!“, berichtet sie nach dem Rennen. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt: Mit ihrer Zeit holte sie die Bestzeit in ihrer Klasse.
Wehratalhalle zeigt Ausstellung zu 50 Jahre Schlittenhunderennen Todtmoos
Ein halbes Jahrhundert voller Leidenschaft und Abenteuer - so sehen die Todtmooser ihr Schlittenhunderennen. Zum Jubiläum zeigt eine Ausstellung in der Wehratalhalle die größten Momente aus den vergangenen 50 Jahren. Wer die Huskys einmal selbst erleben will, hat Glück: Das Todtmooser Schlittenhunderennen findet Ende Januar noch einmal statt, und dann vielleicht sogar mit Schnee.