Innenminister sagt Veranstaltung ab

Wegen Hitze: Bevölkerungsschutztag in Freiburg verschoben

Der für Samstag geplante Bevölkerungsschutztag auf dem Freiburger Messegelände wird wegen der Hitzewelle verschoben. Die Einsatzkräfte werden an anderer Stelle gebraucht.

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Von Autor/in Mario Schmidt

Es ist zu heiß: Der für Samstag geplante Bevölkerungsschutztag in Freiburg findet wegen der zu erwartenden Wetterlage nicht statt. Ein neuer Termin wird noch bekanntgegeben, die Veranstaltung soll voraussichtlich im Herbst nachgeholt werden.

Bevölkerungsschutztag wegen extremer Hitze abgesagt

Es sollte eine große Veranstaltung auf dem Messegelände in Freiburg werden. Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, Technisches Hilfswerk und viele weitere Organisationen aus dem Bevölkerungsschutz und der Katastrophenhilfe wollten sich am Samstag präsentieren. Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und der baden-württembergische Innenminister Manuel Hagel (CDU) hatten ihren Besuch angekündigt.

Nun teilte Hagel mit, dass man die Einsatzkräfte wegen der steigenden Temperaturen an anderer Stelle brauche. "Am Samstag erwarten wir den heißesten Tag mit einer extremen Wärmebelastung für die Menschen", so der Minister. Gemeinsam mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt habe er sich für die Absage der Veranstaltung entschieden.

Dobrindt und Hagel wollen die Einsatzkräfte entlasten

Laut Hagel verlangen die zu erwartenden Hitzerekorde nach der Bereitschaft der Einsatzkräfte, die am Samstag in Freiburg vor Ort hätten sein sollen. Denn gerade jetzt, wenn die Temperaturen immer weiter nach oben klettern, müssten die Einsatzkräfte entlastet werden. "Wir möchten unsere Bevölkerungsschützer ausschließlich dort einsetzen und in Bereitschaft halten, wo sie jetzt am drängendsten gebraucht werden - vor Ort", so der Politiker.

Der Bevölkerungsschutztag findet seit 2023 jedes Jahr statt. Organisationen und Einsatzkräfte aus dem Bevölkerungsschutz zeigen ihre Arbeit. Bund und Länder wollen mit der Veranstaltung gezielt über Themen des Zivil- und Katastrophenschutzes informieren - und sich dadurch auf mögliche Katastrophen vorbereiten.  

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