In Freiburg hat die Freiwillige Feuerwehr gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr am Samstagnachmittag den Ernstfall geprobt. Simuliert wurden ein Brand auf einem der Baugerüste am Münsterturm und die Rettung mehrerer Bauarbeiter in schwindelerregender Höhe.
Einige hundert Beobachter verfolgten die Übung auf dem Münsterplatz
Gegen 16 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Immer stärker aufkommender Rauch war an der Nordseite des Münsterturms zu sehen - erzeugt durch Nebelmaschinen. Wenige Minuten später näherten sich die ersten Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn - darunter auch zwei Fahrzeuge mit einer Drehleiter.
Rund 40 Feuerwehrleute aus sechs Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg waren im Einsatz. Ihre Aufgabe war es, das inszenierte Feuer zu löschen. Außerdem mussten vier Arbeiter, die auf den Balustraden nahe des Münsterturms auf Rettung warteten, in Sicherheit gebracht werden. Unter den Augen einiger hundert Schaulustiger verlief alles nach Plan. Der Einsatz war nach etwas mehr als 30 Minuten beendet.
175. Jubiläum als Anlass für die große Feuerwehrübung
Die groß angelegte Übung am höchsten Gebäude der Stadt fand anlässlich des 175. Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg statt. Laut der Stadtverwaltung war der Einsatz die größte und aufwändigste Übung in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg.