In dem Industriegebiet der Stadt Renchen (Ortenaukreis) hat es am Dienstagnachmittag einen Großbrand gegeben. Eine Lagerhalle stand in Flammen. Der entstandene Schaden liegt bei mehreren Hunderttausend Euro.
Brandursache noch unklar
Wie es zu dem Großbrand kommen konnte, ist noch unklar. Die Polizei hat gegenüber dem SWR erklärt, dass sie derzeit nicht von vorsätzlicher Brandstiftung ausgeht.
Mehrere Zeugen meldeten am Dienstag der Polizei eine massive Rauchentwicklung im Industriegebiet der Stadt Renchen. Nach ersten Erkenntnissen geriet gegen 16:30 Uhr eine Lagerhalle eines Logistikunternehmens in Vollbrand. In der Halle standen Traktoren.
Mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei waren vor Ort. "Die Feuerwehr hat den Großbrand doch wirklich schnell unter Kontrolle bekommen", sagte Stephanie Bartsch, Bürgermeisterin von Renchen, gegenüber Kamera24. Die Feuerwehr war noch am selben Tag gegen 22 Uhr wieder abgerückt.
Die Feuerwehr hat wieder hervorragend funktioniert und zusammengearbeitet.
Ein 38-jähriger Mann wurde laut Polizei mit einem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht. Ob er Mitarbeiter der Firma war, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.
Rauchsäule war auch von der Autobahn 5 zu sehen
Es gab durch den Vollbrand eine starke Rauchentwicklung. Die große Rauchsäule war kilometerweit zu sehen - auch von der nahegelegenen Autobahn A5. Doch weder der Verkehr noch die nahegelegene Bahnstrecke waren laut Polizei beeinträchtigt.