Notruf zunächst wegen Junggesellenabschied

Erst Fehlalarm, dann Notfall: Feuerwehr und DLRG retten Mann aus Wasserstrudel im Rhein

Eine scheinbar in Not geratene Feiertruppe hat bei Neuenburg am Rhein einen Großeinsatz ausgelöst. Unterdessen war ein Schwimmer in der Nähe wirklich in Lebensgefahr geraten.

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Von Autor/in Jan Lehmann

Am Samstagnachmittag, kurz nach 17 Uhr, wurden Polizei und Rettungskräfte bei Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) an den Rhein gerufen. In Höhe der sogenannten Nato-Rampe bei Grißheim waren neun Personen auf einer Schwimminsel sowie mit drei Booten scheinbar abgetrieben und in eine Notlage geraten. Gerettet werden musste aber am Ende jemand anderes.

Wie die Polizei bestätigte und die Freiwillige Feuerwehr Neuenburg via Social Media berichtete, handelte es sich bei den neun Personen um einen Junggesellenabschied auf dem Rhein. Wie sich herausstellte, befanden sich diese aber nicht wirklich in einer Notlage und blieben allesamt unverletzt. Die "Badische Zeitung" hatte zuvor über den Fall berichtet.

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Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang erneut vor unbedachtem Schwimmen im Fluss: "Der Rhein ist ein Fließgewässer mit unberechenbaren Strömungen und Strudeln. Unterschätzt die Gefahren des Wassers nicht - passt auf euch auf!"

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SWR Redakteur Jan Lehmann

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