Am Samstagnachmittag, kurz nach 17 Uhr, wurden Polizei und Rettungskräfte bei Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) an den Rhein gerufen. In Höhe der sogenannten Nato-Rampe bei Grißheim waren neun Personen auf einer Schwimminsel sowie mit drei Booten scheinbar abgetrieben und in eine Notlage geraten. Gerettet werden musste aber am Ende jemand anderes.
Wie die Polizei bestätigte und die Freiwillige Feuerwehr Neuenburg via Social Media berichtete, handelte es sich bei den neun Personen um einen Junggesellenabschied auf dem Rhein. Wie sich herausstellte, befanden sich diese aber nicht wirklich in einer Notlage und blieben allesamt unverletzt. Die "Badische Zeitung" hatte zuvor über den Fall berichtet.
Eine Schwimmerin gerettet, eine vermisst Risiko Rheinbaden: Welche Gefahren der Fluss birgt und was die DLRG empfiehlt
Immer wieder ertrinken Menschen beim Baden im Rhein, weil sie die Gefahren unterschätzen. Doch trotz Warnungen und Badeverboten sind die Ufer an heißen Tagen voll mit Menschen.
Rettern fällt vor Ort ein hilfloser Schwimmer im Rhein auf
Parallel zu dem Großeinsatz, an dem mehrere Feuerwehren, die DLRG und ein Rettungshubschrauber beteiligt waren, beobachteten die Einsatzkräfte an anderer Stelle eine schwimmende Person, die in einem Wasserstrudel im Rhein in eine lebensgefährliche Lage geraten war. Dank schnellen Eingreifens mit einem Feuerwehrboot konnte die Person gerettet und unversehrt an Land gebracht werden.
Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang erneut vor unbedachtem Schwimmen im Fluss: "Der Rhein ist ein Fließgewässer mit unberechenbaren Strömungen und Strudeln. Unterschätzt die Gefahren des Wassers nicht - passt auf euch auf!"