Am 2. Oktober ist ein Autofahrer bei Partenen im Montafon mit seinem Fahrzeug in den Stausee Kops gestürzt und versunken. Der tote Autofahrer ist nun laut Polizei am Mittwochnachmittag mit seinem Auto aus 54 Metern Tiefe geborgen worden. Dazu hatten Spezialtaucher der EKO Cobra an dem am Dienstag georteten Fahrzeug Ballons befestigt, die anschließend mit Luft gefüllt wurden.
Mit Auto in Stausee untergangen: Tagelanger Einsatz für ehrenamtliche Rettungskräfte
Spezial-Tauchroboter mit Kamera, Schleppsonar, Tiefseetaucher - die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Wasserrettung hatten in den vergangenen Tagen nichts unversucht gelassen, um den Mann und das Auto zu finden. Doch die Suche in dem bis zu 80 Meter tiefen Stausee gestaltete sich sehr schwierig.
Die Sicht im See liege bei maximal zehn Zentimetern, so die Vorarlberger Landespolizeidirektion. Außerdem sei das Wasser für die Taucher sehr kalt gewesen. Bis zu sechs Spezialtaucher waren im Einsatz. Sie mussten nach ihrem Tauchgang jeweils einen Ruhetag einhalten. Dazu kamen widrige Witterungsbedingungen in rund 1.800 Metern Höhe. Es habe in dem Gebiet auch geschneit, sagte eine Polizeisprecherin.
Nach Unfall: Autofahrer sieht noch Scheinwerferlicht im Wasser
Die Polizei geht davon aus, dass der 72-jährige Fahrer von der Fahrbahn abgekommen, über eine steile Böschung in den Stausee gestürzt und versunken ist. Ein nachfolgender Fahrer habe im Wasser noch Scheinwerferlicht gesehen und die Polizei alarmiert.