Keine Medaillen bei den Winterspielen 2026

So haben die Athleten aus der Region bei Olympia abgeschnitten

Die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 gehen zu Ende. Die Sportlerinnen und Sportler aus der Region Bodensee-Oberschwaben kommen ohne Medaillen zurück.

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Stand

Fünf Sportlerinnen und Sportler aus der Region Bodensee-Oberschwaben sind bei den Olympischen Winterspielen für Deutschland an den Start gegangen. Die Wettbewerbe in Italien enden nach gut zwei Wochen am Sonntag. Allein drei Athleten vom WSV Isny (Kreis Ravensburg) nahmen an den Winterspielen teil, außerdem ein Skiläufer aus Kressbronn (Bodenseekreis) und ein Snowboarder aus Konstanz. Aufs Treppchen schaffte es keiner.

Agnes Reisch verpasst Medaille ganz knapp

Die 26-jährige Skispringerin Agnes Reisch vom WSV Isny hat eine Medaille nur knapp verpasst. Ihrem Mixed-Team mit Goldmedaillen-Gewinner Philipp Raimund, Selina Freitag und Felix Hoffmann fehlten am Ende umgerechnet 60 Zentimeter zum Podest. Es wurde Platz 4. Auf der Normalschanze wurde die Sportsoldatin Neunte und damit zweitbeste Deutsche. Auf der Großschanze flog sie als beste Deutsche auf Platz 10.

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Anton Grammel vom Skiklub Kressbronn (Bodenseekreis) belegte den 29. Platz beim Super-G am Mittwoch. Außerdem fuhr Grammel am Samstag in seiner Paradedisziplin Riesenslalom auf Rang 15. Für den 27-Jährigen sind es die ersten Olympischen Winterspiele. Der Sportsoldat fuhr zuletzt Ende Januar im Weltcup-Riesenslalom auf Platz 10.

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Skirennfahrer Anton Grammel vom SC Kressbronn im Bodenseekreis hat sein zweites Rennen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina am Samstag mit einem 15. Platz beendet.

Moch-Brüder laufen nicht um die Medaillen mit

Skilangläufer Friedrich Moch vom WSV Isny belegte am Samstag beim Massenstart über 50 Kilometer Platz 20. Sein Bruder Jakob Moch kam auf Platz 36. Aber auch ohne Medaille gab es für ihn nach seinem letzten Wettkampf der Olympischen Winterspiele etwas zu feiern: Er wurde 20 Jahre alt.

Jakob Moch konnte sich außerdem im Teamsprint mit seinem Partner Jan Stölben den neunten Platz sichern. Friedrich Moch wurde im Rennen über zehn Kilometer im klassischen Stil und weitere zehn im freien Stil bester Deutscher.

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Für die Isnyer Brüder Jakob und Friedrich Moch hat der Massenstart über 50 Kilometer mit dem Plätzen 20 und 36 geendet. Es war ihr letzter Wettbewerb bei den Olympischen Spielen.

Snowboarder Reichle zufrieden mit Olympia

Julius Reichle vom SC Konstanz ist beim Olympischen Snowboard-Crosswettbewerb in Italien im Achtelfinale am Donnerstag ausgeschieden. Der 20-jährige Sportsoldat war zum ersten Mal bei Olympischen Spielen mit dabei.

Trotz verpasster Medaillenchance zeigte sich Reichle direkt nach seinem letzten Rennen im Sportschau-Interview zufrieden mit der Erfahrung, bei Olympia dabei gewesen zu sein. "Ich weiß, dass ich beim Start noch einiges verbessern kann", sagte der Konstanzer - die Richtung aber stimme: "Es geht nur weiter nach oben." Er habe großen Spaß bei Olympia gehabt. Reichle feierte einen seiner größten Erfolge bis jetzt bei den Juniorenweltmeisterschaften 2025. Im Einzelwettbewerb gewann er dort die Bronzemedaille.

Es geht nur weiter nach oben. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

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Eiskunstläuferin zeigt Bestleistung im Finale

Die Ravensburger Eiskunstläuferin Julia Sauter hat am Mittwoch beim Eiskunstlauffinale den 17. Platz belegt. Sie zeigte dort ihre persönliche Bestleistung. Die 28-Jährige trat bei Olympia nicht für Deutschland an, sondern für Rumänien. Sie lebt in Ravensburg und hat dort das Eiskunstlaufen gelernt. Weil die deutsche Eislauf-Union sie nicht in den Kader aufnahm, wechselte sie bereits vor einigen Jahren zum rumänischen Verband. Sie besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft.

Julia Sauter bei ihrer Kür in Mailand.
Die Ravensburgerin Julia Sauter bei ihrer Kür in Mailand. Peter Kovalev
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SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR BW

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Kristina Priebe
SWR-Redakteurin Kristina Priebe Autorin Bild
Marlene Fuchs
SWR-Redakteurin Marlene Fuchs Autorin Bild

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