Lebenswichtiges Ehrenamt

Die Wasserretter vom Bodensee: Nachwuchsförderung und Hightech-Boot

Die Wasserretter der DLRG haben im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg 250 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Außerdem kümmern sie sich um den Nachwuchs inklusive Schwimmunterricht.

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Das SWR Fernsehen begleitet die DLRG vom Bodenseekreis eine Woche lang und berichtet über ihre Arbeit. Wie wichtig der Nachwuchs ist, wissen die Mitglieder des DLRG Bodenseekreis wie Alexander Bernhardt und Felicia Sobeck genau. Deshalb leistet etwa Alexander Bernhardt neben seinem Fulltime-Job auch diese wichtige Arbeit ehrenamtlich.

Einmal pro Woche trainiert das Jugendteam der DLRG Bermatingen

Seit elf Jahren trainiert Alexander Bernhardt im Schwimmbad Uhldingen im Bodenseekreis einmal pro Woche den Nachwuchs. Die meisten fangen direkt nach dem Seepferdchen an, so wie ihr Trainer Alexander Bernhardt auch. Auch das Ziel des Nachwuchses ist es, Rettungsschwimmer zu werden.

Bereits in der Grundschule holt Bernhardt die Kinder über ihren Bewegungsdrang ab. "Denn, wer früh anbeißt, bleibt auch meist dabei", sagt Alexander Bernhard. Das Jugendteam besteht aus Jungen und Mädchen zwischen zehn und 18 Jahren.

Es ist wichtig, dass wir Leute retten. Wenn es die DLRG nicht gäbe, würden auch viele sterben im Wasser. Deswegen ist es gut, dass man das lernt.“

Für Alexander Bernhardt, der eigentlich als Ingenieur für Wasserturbinen arbeitet, ist jede Minute wertvoll. Weil er den Nachwuchs von Anfang an trainiert und ihnen von Grund auf beibringt, was wichtig ist.

Das erste Hightech-Rettungsboot am Bodensee

In Langenargen sind Felicia Sobeck und Florian Daniels von der DLRG Bodenseekreis auf der "Arguna" - dem neuen, hochmodernen Rettungsschiff unterwegs. Es wurde zu großen Teilen vom Land finanziert, ansonsten aber auch aus Spenden. Die "Arguna" ist das erste Hightech-Rettungsboot am Bodensee.

"Wir finanzieren uns über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Und da müssen wir gucken, wie wir das Material für unsere Einsatzkräfte beschaffen können."

Einsätze werden häufiger und technisch aufwendiger

Technisch ist die "Arguna" aufgerüstet: mit einem Tiefensonargerät und einer Wärmebildkamera. Damit können die Mitglieder des DLRG Verunfallte im Wasser besser finden und auch nachts retten. Insgesamt nehmen die Einsätze zu und werden technisch aufwendiger, heißt es von der DLRG. Aber die Einnahmen durch Spenden und Mitgliedsbeiträge stiegen nicht entsprechend. Die Finanzierung auch etwa für den Sprit des neuen Boots bleibe herausfordernd.

In Folge drei der Serie "Die Wasserretter vom Bodensee" geht es um eine Übung: Wie werden Personen aus einem in die Schussen gerutschten Auto geborgen. Sie läuft am Mittwoch ab 18.15 Uhr in der Landesschau Baden-Württemberg.

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SWR

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