Das Ravensburger Pharmaunternehmen Vetter hat im vergangenen Jahr rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz gemacht, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen gab das Unternehmen am Montag bekannt. Man sei weiter auf Wachstumskurs, heißt es in einer Mitteilung.
Vetter spricht von Erfolg in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
Man blicke erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, so Vetter Pharma in Ravensburg, und das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Demnach sind die Dienstleistungen des Unternehmens nach wie vor weltweit gefragt. Vetter füllt Medikamente etwa gegen Krebs, Diabetes oder Multiple Sklerose in Spritzen ab und gilt in diesem Bereich als führender Pharmadienstleister.
Dem Unternehmen zufolge haben auch die Beschäftigten vom Wachstum profitiert: über Gehaltssteigerungen und Erfolgsboni. Dass es gut läuft, zeigt die Bautätigkeit des Unternehmens. Vetter hat allein in Ravensburg mehrere Standorte, die ständig erweitert wurden und werden. Aber nicht nur dort investiere man in Standorte, Bildung und Digitalisierung. Auch im Großraum Chicago baue man eine Produktionsstätte, die einen bisher gemieteten Standort ablösen werde.
Vetter tätigt größte Investition seiner Geschichte in Saarlouis
Die größte Investition in der Geschichte des Unternehmens erfolge zudem im saarländischen Saarlouis. Dort will Vetter ein Werk für fast eine halbe Milliarde Euro bauen und bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Dies sei ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Man wolle in Zukunft noch mehr Patientinnen und Patienten auf der Welt mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgen und ihre Lebensqualität verbessern, so Vetter.
Vetter Pharma beschäftigt eigenen Angaben zufolge weltweit rund 7.300 Menschen an Produktions- und Entwicklungsstandorten in Deutschland, Österreich und den USA sowie Vertriebsstandorten in den asiatisch-pazifischen Märkten Japan, China, Südkorea und Singapur. Das Unternehmen war aus einer kleinen Ravensburger Apotheke entstanden und feierte vergangenes Jahr sein 75-jähriges Bestehen.