Vier Tage nach der Explosion zweier sogenannter Kugelbomben in einer Firma in Frickingen-Altheim (Bodenseekreis), die Feuerwerke veranstaltet, befindet sich der schwerverletzte 38-Jährige auf dem Weg der Besserung. Er ist Inhaber der Firma, erklärte er auf SWR-Anfrage. Warum es bei den Vorbereitungen für das Silvester-Feuerwerk in Heiligenberg (Bodenseekreis) zu dem Unglück kam, bleibt weiterhin unklar.
Durch Kugelbomben schwer verletzter Mann hofft auf baldige Entlassung aus der Klinik
Er hoffe, in den nächsten Tagen aus der Augenklinik Ulm entlassen zu werden, so der 38-Jährige am Freitag gegenüber dem SWR. Er hatte bei der Explosion in seiner Firma schwere Verletzungen am Auge erlitten, als vor ihm eine Kugelbombe explodiert war. Er lobt ausdrücklich die Geistesgegenwart seiner beiden Mitarbeiter und der Nachbarn. Diese hätten sofort weitere Feuerwerkskörper nach draußen gebracht und damit Schlimmeres verhindert.
Durch die erste Explosion am Montagabend waren Funken auf eine zweite Kugelbombe übergesprungen, die dann im Freien explodierte und mit ihrem Funkenflug den Balkon eines Nachbargebäudes in Brand setzte. Die polizeilichen Ermittlungen zur Ursache dauern an. Mit Ergebnissen könne man erst nach Dreikönig rechnen, so ein Polizeisprecher.
Höhe des durch die Explosion entstandenen Schadens noch offen
Anwohnern gelang es, das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr zu löschen. Der Schwerverletzte kam in eine Spezialklinik nach Ulm. Zur Höhe des Sachschadens gibt es weiter keine Angaben.
Feuerwerk in Heiligenberg fand statt
In Heiligenberg bei der Silvesterparty des Narrenvereins Wolkenschieber hat es trotz des Unfalls bei der ausrichtenden Event-Firma ein Feuerwerk gegeben, aber "anders als geplant". Vorgesehen war ursprünglich ein Klangfeuerwerk.
Am Tag nach der Explosion berichtete SWR Aktuell Baden-Württemberg: