Die meisten Landwirte würden am Montag oder Dienstag mit der Hopfenernte beginnen, heißt es vom Hopfenpflanzerverband Tettnang. Geerntet werden als erstes die frühen Landsorten. Zum Beispiel der Hallertauer Mittelfrüh oder der Tettnanger Hopfen - eine Sorte, die es nach wie vor nur in und um Tettnang gibt.
Der Hopfenpflanzerverband rechnet nach der Schätzung vergangenen Montag mit 2.600 Tonnen Ertrag. Das sind elf Prozent weniger als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 58.000 Zentner Ertrag geschätzt, das sind 2.900 Tonnen.
Hohe Temperaturen und trockenes Frühjahr Hopfenbauern rechnen mit geringerer Ernte - Lager noch gut gefüllt
Die Hopfenbauern rund um Tettnang erwarten in diesem Jahr eine rund elf Prozent geringere Ernte als im vergangenen Jahr. Das ergab die traditionelle Hopfenschätzung am Montag.
Trockenheit und heiße Temperaturen machen Probleme
Negativ ausgewirkt hat sich das Wetter: Hitze und Trockenheit im Frühsommer hatten das Wachstum gebremst. Dafür half der Regen im Juli bei der Entwicklung der Blüten und Dolden. Die Bestände seien gesund und vital, so der Verband.
Rund um Tettnang werden rund 30 verschiedene Hopfensorten von 121 Betrieben angebaut. Die bewirtschaftete Fläche beträgt 1.528 Hektar.