Häufiger Naturkatastrophen

Kressbronn installiert wieder Sirenen

Die Gemeinde Kressbronn am Bodensee will wieder Sirenen für den Katastrophenfall installieren. Anfang der 90er- Jahre wurden diese zuletzt abgebaut. Nun sollen sie wieder die Bevölkerung warnen, wenn Gefahr droht.

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Von Autor/in Martin Hattenberger

Insgesamt sechs Sirenen sollen in Kressbronn installiert werden. Der Grund für den erneuten Aufbau der Sirenen ist laut der Gemeinde, dass Naturkatastrophen in den letzten Jahren zugenommen hätten. Um im Fall von Starkregen oder ähnlichen Ereignissen die Bevölkerung warnen zu können, seien Sirenen nach wie vor ein etabliertes Mittel mit Weckeffekt, so eine Sprecherin der Gemeinde.

Kosten: Rund 125.000 Euro

Zusätzlich zu den Sirenen werden die Menschen durch Warnmeldungen in Radio, Fernsehen, Warn-Apps und dem sogenannten Cell Broadcast, bei dem Warnungen direkt auf die Handys der Menschen geschickt werden können, alarmiert. In diesem "Warnmix" seien Sirenen eine sinnvolle Ergänzung.

Die Sirenen sollen an sechs Standorten im Gemeindegebiet installiert werden: unter anderem am Rathaus, der Feuerwehr und zwei alten Schulen. Die Installation kostet rund 125.000 Euro, teilte die Gemeinde mit. Auch andere Städte in der Region Bodensee-Oberschwaben haben in den vergangenen Jahren wieder ein Sirenen-Netz aufgebaut. Etwa Singen oder Isny im Allgäu und Schlier im Kreis Ravensburg.