Die Lawinengefahr in Vorarlberg ist aufgrund von Neuschnee, starkem Wind und einer schwachen Altschneedecke sehr hoch, teilweise gilt die zweithöchste Gefahrenstufe 4. Das Land und die Polizei warnten Wintersportler am Sonntag vor der Gefahr am Berg auch über das Handynetz.
Lawinen können von Wintersportlerinnen und -sportlern derzeit überall abseits der gesicherten Pisten ausgelöst werden, heißt es im Lawinenlagebericht des Landes. Laut der zuständigen Landesbehörde sollten ungesicherte Bereiche am Berg deswegen unbedingt gemieden werden. Am Sonntag wurde darum auch eine Warnung über das Handynetzwerk verschickt, das bestätigte die Vorarlberger Landespolizei. So sollten auch Skitouristen vor Lawinen gewarnt werden, sobald sie die Landesgrenze überqueren. Zuerst berichtete der ORF darüber.
Nach heftigen Schneefällen in den Alpen Hohe Lawinengefahr in Vorarlberg, der Ostschweiz und dem Allgäu
Heftiger Schneefall und starker Wind erhöhen die Lawinengefahr in den Alpen. Mancherorts wurde die zweithöchste Gefahrenstufe ausgerufen. Bergrettungen mahnen zu großer Vorsicht.
Die Arlbergstraße war zeitweise aufgrund der Lawinengefahr nicht befahrbar, die Orte Lech und Zürs waren am Wochenende mehrere Stunden nicht erreichbar.
Mehrere tödliche Unfälle
Am Wochenende kam es zu mehreren Lawinenabgängen und auch tragischen Unfällen: Am Freitag kam ein 39-jähriger Snowboarder in einer Lawine am Sonnenkopf ums Leben. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Am selben Tag ist ein 61-jähriger Mann aus Trossingen (Kreis Tuttlingen) im Skigebiet Silvretta Montafon abseits der Piste verunglückt und gestorben.