Der Ravensburger Extremsportler Patrick Majerle hat sein Mountainbike-Rennen in Marokko abgebrochen. Grund seien gesundheitliche Probleme gewesen. Nach 350 Kilometern sei Schluss gewesen, schrieb Majerle in den Sozialen Medien.
Der 38-Jährige wollte beim "Atlas Mountain Race" in Marokko rund 1.300 Kilometer mit knapp 25.000 Höhenmetern auf dem Rad zurücklegen und damit Spenden für einen guten Zweck sammeln. Am Freitagabend war es in Marrakesch losgegangen, Ziel war die Stadt Essaouira an der Atlantikküste.
Der Ravensburger Patrick Majerle hatte im vergangenen Jahr bereits an einem ähnlich harten Rennen in Kirgisistan teilgenommen, auch das hatte er vorzeitig abgebrochen. Allerdings wegen eines Sturzes.
Spenden für die Bildung von Mädchen in Marokko
Mit seiner Teilnahme am Rennen wollte Majerle sammeln. Das Spendengeld sollte an die Organisation "Education For All Marocco" gehen, die Internate auf dem Land errichtet, wovon speziell Mädchen profitieren sollten.
Das "Atlas Mountain Race" sei ziemlich intensiv, man sitze zehn bis 15 Stunden auf dem Fahrrad, so Majerle im Vorfeld des Rennens.
Sportler wollte knapp 2.000 Kilometer in 15 Tagen schaffen Ravensburger bricht Mountainbike-Ultramarathon durch Kirgisistan ab
Patrick Majerle nahm am Mountainbike-Ultramarathon in Kirgisistan teil, um Spenden zu sammeln. Jetzt musste er kurz vor dem Ziel verletzungsbedingt abbrechen.
Extrem-Radsportler ist Training vorsichtig angegangen
Für das Rennen in Marokko fühlte sich Majerle gut vorbereitet, auch wenn er gerne mehr trainiert hätte. Bei den niedrigen Temperaturen im Winter habe er aufgepasst, dass er nicht zu sehr ins Schwitzen kam, weil er sich sonst schnell eine Erkältung eingefangen hätte. Er habe oft Ausfahrten von zwei bis drei Stunden gemacht und sonst drinnen auf der Fahrrad-Trainingsrolle geübt.