Am Montagabend hat der Sicherheitsdienst im Ravensburger Spieleland in Meckenbeuren (Bodenseekreis) einen Mann mit Gewehr auf dem Gelände gemeldet. Die Polizei rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an. Am Ende stellte sich raus, dass der Mann im Freizeitpark Vögel vergrämen sollte.
Keine Besucher im Ravensburger Spieleland
Gegen 20:15 Uhr ging die Information bei der Polizei ein. Gut ein Dutzend Polizisten fuhren zum Freizeitpark. Das sagte ein Sprecher der Polizei dem SWR. Besucher waren zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht im Park, das Spieleland hatte am Montag geschlossen.
Auf dem Gelände des Parks traf die Polizei tatsächlich auf einen Mann mit Gewehr. Laut dem Ravensburger Spieleland war der Mann vom Fischerei-Pächter beauftragt. Er hatte die Erlaubnis, im Park unterwegs zu sein. Sein Auftrag war es, Kormorane zu jagen und zu vertreiben.
Missverständnis mit Sicherheitsdienst
Der Einsatz endete, so die Polizei, ohne weitere Konsequenzen. Es lag keine Straftat vor. Der Sicherheitsdienst wusste offenbar nichts von dem Einsatz des Mannes. Der Fischerei-Pächter und der Mann hätten alle erforderlichen Unterlagen vorlegen und so das Missverständnis aufklären können, so das Ravensburger Spieleland.
Zunächst hieß es von Polizei und Spieleland, dass es sich bei dem Mann mit dem Gewehr um einen Jäger handeln würde. Die JägerVereinigung Tettnang e.V. und der LandesJagd e.V. stellten in einer Erklärung klar, dass es sich bei dem Mann um keinen Jäger gehandelt hat. Das bestätigte auch eine Sprecherin des Spielelandes auf Anfrage.