Großeinsatz im Freizeitpark

Polizeieinsatz im Ravensburger Spieleland: Sicherheitsdienst meldet Mann mit Gewehr

Im Ravensburger Spieleland wird ein Mann mit Gewehr gesehen. Der Sicherheitsdienst ruft die Polizei. Was war da los?

Teilen

Stand

Von Autor/in Friederike Fiehler

Am Montagabend hat der Sicherheitsdienst im Ravensburger Spieleland in Meckenbeuren (Bodenseekreis) einen Mann mit Gewehr auf dem Gelände gemeldet. Die Polizei rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an. Am Ende stellte sich raus, dass der Mann im Freizeitpark Vögel vergrämen sollte.

Keine Besucher im Ravensburger Spieleland

Gegen 20:15 Uhr ging die Information bei der Polizei ein. Gut ein Dutzend Polizisten fuhren zum Freizeitpark. Das sagte ein Sprecher der Polizei dem SWR. Besucher waren zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht im Park, das Spieleland hatte am Montag geschlossen.

Auf dem Gelände des Parks traf die Polizei tatsächlich auf einen Mann mit Gewehr. Laut dem Ravensburger Spieleland war der Mann vom Fischerei-Pächter beauftragt. Er hatte die Erlaubnis, im Park unterwegs zu sein. Sein Auftrag war es, Kormorane zu jagen und zu vertreiben.

Missverständnis mit Sicherheitsdienst

Der Einsatz endete, so die Polizei, ohne weitere Konsequenzen. Es lag keine Straftat vor. Der Sicherheitsdienst wusste offenbar nichts von dem Einsatz des Mannes. Der Fischerei-Pächter und der Mann hätten alle erforderlichen Unterlagen vorlegen und so das Missverständnis aufklären können, so das Ravensburger Spieleland.

Zunächst hieß es von Polizei und Spieleland, dass es sich bei dem Mann mit dem Gewehr um einen Jäger handeln würde. Die JägerVereinigung Tettnang e.V. und der LandesJagd e.V. stellten in einer Erklärung klar, dass es sich bei dem Mann um keinen Jäger gehandelt hat. Das bestätigte auch eine Sprecherin des Spielelandes auf Anfrage.

Radolfzell

Erster Testflug laut Ministerium erfolgreich Kampf gegen Kormorane: Mit Drohnen den Fischbestand im Bodensee retten

Erstmals wurden am Bodensee Drohnen eingesetzt, um den Bestand von Kormoranen einzudämmen. Dafür wurden die Eier in den Nestern mit Öl besprüht. Das soll Fischarten besser schützen.

Bodensee

900.000 Euro für Fischartenschutz Drohnen sollen Kormorane am Bodensee in Schach halten

Die Europäische Union stellt im Rahmen ihres Interreg-Programms 900.000 Euro für den Fischartenschutz am Bodensee zur Verfügung. Dabei geht es auch um die Eindämmung des Kormorans.

Reichenau

Bestand des gefräßigen Vogels geht stark zurück Weniger Kormorane am Bodensee gesichtet

Am Bodensee ist die Zahl der Kormorane stark zurück gegangen. Das teilt die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Bodensee (OAB) mit. Die Kormorane fressen viele Fische im Bodensee.

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Friederike Fiehler
SWR-Redakteurin Friederike Fiehler Autorin Bild

Unsere Quellen

Transparenz ist uns wichtig! Hier sagen wir Ihnen, woher wir unsere Infos haben!