Der Energieversorger EnBW hat am Dienstag in Aach (Landkreis Konstanz) offiziell einen neuen Solarpark eröffnet. Um den Ökostrom speichern zu können, bekommt die Anlage einen besonderen Speicher.
Dieser kann sowohl mit gebrauchten als auch mit neuen E-Auto-Akkus betrieben werden. Finanziert wird die Anlage zum Teil von den Bürgerinnen und Bürgerinnen selbst - über sogenannte Nachrangdarlehen.
Akkus von Elektroautos speichern Solarstrom
Bisher, so ein Sprecher der EnBW gegenüber dem SWR, kommen in dem Batteriespeicher Akkus aus Überkapazitäten zum Einsatz. Später sollen auch recycelte Batterien aus alten E-Autos ein "zweites Leben" bekommen. Sie sollen den in der Sonne erzeugten Strom speichern, wenn er nicht sofort benötigt wird. Er kann dann bei Bedarf - also wenn nicht die Sonne scheint - ins Netz eingespeist werden.
Der Solarpark in Aach ist bereits in Betrieb. Seit September 2025 speist er Strom ins regionale Netz ein. Mit seiner installierten Leistung von rund 14,2 Megawatt kann er rechnerisch genügend Strom für rund 4.500 Haushalte erzeugen - etwa 16 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Zum Vergleich: Der größte Solarpark Baden-Württembergs in Langenenslingen (Kreis Biberach) kann genug Energie erzeugen, um mehr als 30.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.