In Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) hat die Polizei am Dienstagabend das Auto eines Fahranfängers beschlagnahmt. Der 18-Jährige sei so oft negativ aufgefallen und habe keine Einsicht gezeigt, dass ihm nun erst einmal das Auto abgenommen wurde, teilte das Heilbronner Präsidium mit.
Nach vier Monaten Führerschein ist das Auto schon wieder weg
Der junge Mann hat laut Polizei erst seit November 2025 seinen Führerschein. In den vier Monaten soll er vor allem in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) zahlreiche Verkehrsverstöße begangen haben. Er war demnach nicht nur oft zu schnell unterwegs, auch gefährliche Überholmanöver, unnötiger Lärm und sogenanntes Driften auf öffentlichen Straßen sollen auf sein Konto gehen.
Auch einige Bürger sollen sich über den 18-Jährigen beschwert haben. Nachweislich soll er in mindestens zwei Fällen andere Menschen, die ihn auf sein Fehlverhalten angesprochen hätten, beleidigt und genötigt haben. An einem Tag sei er auch gleich zwei Mal beim "Driften" erwischt worden.
Wohl Familie des "Wollhausrasers" verwickelt Polizeieinsatz in Heilbronn eskaliert: Zwei Raser-Autos beschlagnahmt
Am Vormittag ist es am Heilbronner Sülmertor zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Hintergrund war der Versuch, zwei hochmotorisierte Fahrzeuge zu beschlagnahmen.
18-Jähriger bleibt uneinsichtig: Auto wird beschlagnahmt
Trotz mehrfacher "verkehrserzieherischer Gespräche" zeigte der Fahranfänger der Polizei zufolge keinerlei Einsicht. Deshalb und aufgrund des hohen Gefährdungspotentials durch ihn und seine Fahrmanöver wurde jetzt das Auto beschlagnahmt. Für mindestens sechs Monate, so die Mitteilung, ist der junge Mann das Auto erst einmal los. Und auch die Kosten für das Abschleppen und die sichere Verwahrung des Autos muss der 18-Jährige tragen.
Nicht das erste Mal, dass Auto beschlagnahmt wird
Inzwischen wurden vom Polizeipräsidium schon mehrfach Autos sogenannter Raser beschlagnahmt. Den ersten Fall, den die Polizei auch als Präzedenzfall wertete, gab es im November 2025. Inzwischen wurde dieses Auto von der Stadt Heilbronn eingezogen. Schon damals sagte ein Sprecher der Polizei, man wolle künftig häufiger solche gefährlichen Autos beschlagnahmen.