Räumdienste und Pannenhelfer im Einsatz

Frostiger Wintermorgen in Heilbronn-Franken: Schnee, Glätte und Pannen

Weiße Straßen, eisige Temperaturen und streikende Autobatterien: Frost und Schneefall halten in der Region Heilbronn-Franken Räumdienste und auch Pannenhelfer auf Trab.

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Von Autor/in Ulrike Schirmer

Der Winter ist angekommen: In der Nacht auf Dienstag ist in der Region Heilbronn-Franken der erste richtige Schnee dieses Winters gefallen. Straßen und Gehwege sind weiß, die ersten Räumfahrzeuge bereits unterwegs. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich auf schwierige Bedingungen einstellen - besonders in den frühen Morgenstunden.

Bislang noch keine Unfälle durch Schnee und Glätte

Trotz des Schnees ist die Lage auf den Straßen aber bislang ruhig. Die zuständigen Polizeipräsidien in Heilbronn und Aalen melden bisher keine nennenswerten Unfälle. Grund dafür dürfte unter anderem der geringe Berufsverkehr sein - die Schülerinnen und Schüler sind noch in den Ferien, viele Menschen im Urlaub.

Derzeit beschäftigen die winterlichen Straßenverhältnisse vor allem die Räumdienste und auch Pannenhelfer. Denn die eisigen Temperaturen machen vor allem den Fahrzeugen zu schaffen. Der ADAC verzeichnet bei dieser Kälte deutlich mehr Einsätze der Pannenhilfe. Hauptursache: defekte oder leere Autobatterien, sagt Julian Häußler vom ADAC Württemberg.

Je kälter es ist, desto mehr Einsätze haben wir bei den 'Gelben Engeln'.

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Vor allem Batterien mit Vorschäden geben bei Frost schnell den Geist auf, so Häußler weiter. Über 70 Prozent der Einsätze im Winter gehen demnach auf Batterieprobleme zurück.

Beim Thema freie Sicht mahnt der ADAC zur Vorsicht. Autoscheiben müssen vollständig von Eis und Schnee befreit werden. Ein "kleines Guckloch" reiche bei Weitem nicht aus, betont der ADAC-Sprecher. Das sei nicht nur gefährlich, sondern auch gesetzlich verboten. Und heißes Wasser? Absolut tabu - es sei denn man braucht zusätzlich zum Schnee noch eine kaputte Autoscheibe. Denn die könne durch den Temperaturunterschied reißen.

Strafe gefällig? 100.000 Euro fürs unbefugte Eislaufen

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