Tausende Hühner bei Feuer umgekommen

Großbrand in Niederstetten: Brandursache steht endgültig fest

Bei einem Großbrand in Niederstetten wurde unter anderem ein kompletter Stall zerstört, tausende Hühner kamen um. Inzwischen ist sich die Polizei auch bei der Brandursache sicher.

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Von Autor/in Jan Arnecke

Vor rund einer Woche hat es bei einem Geflügelbetrieb in Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) gebrannt. Rund 10.000 Tiere verendeten in einem der Ställe, die gebrannt hatten. Nachdem noch einmal ein Brandgutachter vor Ort war, steht jetzt endgültig fest, weshalb das Feuer ausgebrochen ist.

Großbrand in Niederstetten: Gutachten bestätigt ursprünglichen Verdacht

Der Gutachter hat den Verdacht der Ermittler jetzt bestätigt. Schon in der vergangenen Woche war davon ausgegangen worden, dass ein technischer Defekt zu dem Brand geführt haben könnte. Laut Gutachten war genau das - ein technischer Defekt - auch die Brandursache. Demnach soll das Feuer an der Elektronik in einem Technikraum ausgebrochen sein.

Geflügelbetrieb in Niederstetten brennt: Zwei Ställe standen in Flammen

Dieser Technikraum grenzt direkt an einen der beiden Ställe, die gebrannt haben. Das Feuer griff dann auch zuerst auf diesen Stall über. Sowohl der Stall als auch der Technikraum brannten komplett ab. Noch am selben Tag rückte ein Bagger an und riss die Gebäude ab - zu retten war nichts mehr.

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Das Feuer griff allerdings auch auf einen zweiten Stall direkt daneben über. Allerdings schaffte es die Feuerwehr diesen Brand unter Kontrolle zu bringen. Auch in dem zweiten Stall befanden sich zur Zeit des Ausbruchs des Brandes rund 10.000 Hühner. Die konnten allerdings noch gerettet werden.

Drei Millionen Euro Schaden: Unklar wer dafür aufkommt

Jetzt wird es für den Besitzer um die Frage gehen, wer für den Schaden aufkommt. Der wurde schon am Tag des Brandes auf rund drei Millionen Euro geschätzt, daran hat sich auch nichts mehr geändert. Im Falle eines Defekts, der einen Brand auslöst, sollte im Normalfall eine Versicherung greifen. Ob es die aber gibt und wie viel der Schadenssumme dann wirklich übernommen wird, das bleibt offen.

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