Ein 82 Jahre alter Autofahrer war nach Polizeiangaben am Samstag gegen 15.45 Uhr aus Richtung Würzburg in Richtung Bad Mergentheim unterwegs, als sein Wagen bei Igersheim-Simmringen (beide Main-Tauber-Kreis) aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Auto fuhr demnach rund 400 Meter über eine Wiese und prallte anschließend gegen einen Holzstapel.
Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Wagen auf die Seite. Der Fahrer und seine 87-jährige Ehefrau wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Igersheim und Bad Mergentheim mussten beide befreien.
Bundeswehr-Hubschrauber bringt Fahrer nach Unfall auf B19 in Klinik
Der schwer verletzte Fahrer wurde mit einem SAR-Hubschrauber der Bundeswehr aus Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) in ein Krankenhaus geflogen. Seine ebenfalls schwer verletzte Ehefrau kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Ein Polizeisprecher geht von einem medizinischen Notfall als Unfallursache aus.
Nach Angaben der Polizei entstand am Auto ein Schaden von rund 12.000 Euro. Weitere Schäden gab es demnach nicht. Neben der Polizei waren rund 65 Rettungskräfte im Einsatz. Die B19 musste für etwa eine Stunde voll gesperrt werden.
Bundeswehr-Hubschrauber auch bei schwerem Arbeitsunfall in Neuenstadt im Einsatz
Auch in Neuenstadt am Kocher (Kreis Heilbronn) war der Bundeswehr-Hubschrauber aus Niederstetten am Samstag im Einsatz: Bei einem Arbeitsunfall stürzte ein 56-jähriger Mann am Vormittag von einem Hausdach 15 Meter in die Tiefe. Nach Angaben der Polizei soll der Mann an der Antenne auf dem Dach gearbeitet haben. Durch den Sturz erlitt er schwere innere Verletzungen und musste ebenfalls mit dem Hubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.
Der Hubschrauber der Bundeswehr aus Niederstetten kommt laut Polizei immer dann zum Einsatz, wenn die sonstigen Rettungshubschrauber belegt sind. Der Bundeswehr-Hubschrauber ist rund um die Uhr einsatzbereit.