Heller, wieder näher am Originalzustand und optimal nutzbar für ganz unterschiedliche Zwecke - so präsentiert sich die frisch sanierte Heidelberger Stadthalle. Im Inneren wurden unter anderem Veränderungen aus den 1970er Jahren zurückgebaut, sodass das historische Jugendstil-Ambiente wieder sichtbarer ist. Die Innenräume wirken insgesamt wieder transparenter und luftiger.
Die ersten Besucherinnen und Besucher waren begeistert.
Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner betonte, dass die neue Stadthalle eine Investition in die Zukunft ist.
Um die Stadthalle auch für Menschen mit Einschränkungen barrierefreier zu gestalten, wurden zwei neue Aufzüge installiert. Sie ermöglichen einen leichteren Zugang zu den Garderoben und zum Saalniveau.
Verantwortlich für die Sanierungspläne war der Darmstädter Architekturbüro Waechter und Waechter. Felix Waechter nannte das Projekt eine Herausforderung.
Diese Balance zwischen das kulturelle Erbe zu bewahren, auch wieder zu entdecken, wieder freizulegen und auch das Haus in die Zukunft zu führen für eine Vielfalt an Formaten, darum ging es.
Sanierung der Heidelberger Stadthalle hat 57 Millionen Euro gekostet
In den Eröffnungsreden am Sonntagvormittag wurde dem Heidelberger Mäzen und Unternehmer Wolfgang Marguerre gedankt, der die Gesamtkosten der Sanierung übernommen hat, insgesamt 57 Millionen Euro. Der Heidelberger Unternehmer ist seit Jahren ein wichtiger Kulturförderer in Heidelberg und hat sich auch beim Neubau des Heidelberger Theaters stark engagiert. Als Würdigung wurde der große Saal in der Halle nach ihm benannt. Außerdem hat er dort am Wochenende noch vor der offiziellen Eröffnung seinen 85sten Geburtstag gefeiert.
Rund 650 Kartenbesitzer betroffen Heidelberger Stadthalle ist zur Eröffnung nur fast fertig
Nach sechs Jahren ist die Sanierung der Stadthalle in Heidelberg abgeschlossen. Zur Eröffnung am 1. Februar bleibt allerdings die Empore aus Sicherheitsgründen noch geschlossen.
Stadthalle auch für Heidelberger Vereine und Initiativen gedacht
Der prächtige Altbau mitten in der Altstadt am Neckar soll keine reine Konzerthalle sein. Natürlich wird er von den kulturellen Schwergewichten der Stadt als Spielstätte genutzt. Aber neben dem städtischen Hausorchester, dem Philharmonischen Orchester und den Ensembles des Heidelberger Frühlings sollen auch Vereine und Initiativen Platz für ihre Veranstaltungen finden.
Die Stadthalle ist noch nicht ganz fertig, auf der Empore fehlt noch das Geländer, deshalb war sie noch gesperrt. Aber spätestens bis zur Eröffnung des Musikfestivals Heidelberger Frühling Mitte März soll alles erledigt sein.