Söhne zu Haftstrafen verurteilt

Ärger mit syrischer Großfamilie in Stuttgart: OB Nopper fordert Abschiebung von Straftätern

Stuttgarts OB Nopper will, dass syrische Straftäter schnell abgeschoben werden. Auslöser ist wohl eine Großfamilie, die oft für Schlagzeilen sorgt. Sechs der insgesamt 13 Familienmitglieder befinden sich derzeit in Haft.

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Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) will, dass Kriminelle mit syrischer Staatsangehörigkeit in ihr Heimatland abgeschoben werden. Hintergrund für Noppers Forderung ist eine syrische Großfamilie, die in Stuttgart lebt und seit einiger Zeit immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Laut der Stadt sollen Mitglieder der Familie mehr als 150 Straftaten begangen haben.

Erst vergangene Woche haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei ein Wohnhaus der Familie in Stuttgart-Zuffenhausen durchsucht. Gegen einen 15-jährigen Familienangehörigen wurde wegen des Verdachts auf Körperverletzung ermittelt, gegen einen 44-Jährigen wegen des Verdachts auf Betrug bei Sozialleistungen.

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Ende Juni hat das Landgericht Stuttgart drei Söhne der Familie wegen einer Messerattacke zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Seitdem befinden sich sechs der insgesamt 13 Familienmitglieder in Haft. Laut Stadt wurden drei Mitglieder der Familie zwischenzeitlich ausgewiesen. "Auf die Ausweisung der Straftäter muss jetzt auch unverzüglich die tatsächliche Abschiebung erfolgen", heißt es in Noppers Mitteilung.

Der Oberbürgermeister fordert, dass die Regierung die Vereinbarung im Koalitionsvertrag einhält. In der heißt es, dass Menschen wieder nach Syrien abgeschoben werden sollen.

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