Die Stadt Stuttgart wird zur Fußball-Weltmeisterschaft, die vom 11. Juni bis zum 19. Juli stattfindet, kein eigenes Public Viewing anbieten. Das hat die Stadt dem SWR am Donnerstag bestätigt und ihre Gründe dafür genannt.
Public Viewing von Stadt bisher nur bei viel Ansturm
Ein Public Viewing - etwa auf dem Schlossplatz - ist zur WM nicht geplant, heißt es von der Stadt Stuttgart. Auf die Frage nach dem Grund verweist die Stadt auf die Historie. Man habe Public Viewings bisher bei Turnieren angeboten, zu denen viele Menschen von auswärts nach Stuttgart geströmt seien. Dazu zählen zum Beispiel die Heim-WM in Deutschland 2006 oder die Europameisterschaft vor zwei Jahren. Anlass für ein städtisch organisiertes Public Viewing war auch, als der VfB im vergangenen Jahr im Pokalfinale stand.
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Während der WM, die in diesem Jahr in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, sei das nicht zu erwarten. Außerdem würden die meisten WM-Spiele wegen der Zeitverschiebung zu Amerika erst am späten Abend bzw. in der Nacht stattfinden. Grundsätzlich wäre es zwar möglich, ein Public Viewing für die Uhrzeit zu organisieren. Zumal bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft um 19 und um 22 Uhr Anstoß sein wird.
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Gelockerte Lärmschutzregeln für Gastronomie
Wer die Fußballspiele mit anderen Fans zusammen anschauen möchte, kann das dennoch gerne machen. Die Stadt freue sich demnach, dass es dafür vom Bund lockerere Regeln für die Gastronomie gibt. Gaststätten sollen während der WM vom Bund erweiterte Möglichkeiten für das Übertragen der Fußballspiele im Freien erhalten. Das heißt, dass die Lärmschutzregeln für die Live-Übertragungen in der Nacht befristet gelockert würden. So können Gaststätten dann auch zur späten Stunde Public Viewings unter freiem Himmel anbieten, wenn das Ordnungsamt diese bewilligt.