Eishockey-Zweitligist in der Krise

Chaos bei den Wölfen: Wie geht es mit dem EHC Freiburg weiter?

Der Eishockey-Zweitligist EHC Freiburg muss sich in dieser Woche neu positionieren. Aktuell ist der Club ohne Sportdirektor und ohne Cheftrainer. Grund dafür waren Machtkämpfe im Verein.

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Stand

Von Autor/in Freddy Kunzelmann

Chaos-Tage beim sportlich schwer angeschlagenen EHC Freiburg, denn aktuell ist das Team ohne Trainer und auch der Sportdirektor wurde freigestellt. Noch bis Mittwoch ist Direktor Peter Salmik freigestellt. Dann soll entschieden werden, wie es mit ihm weitergeht. Salmik hatte sich mit der Vereinsführung überworfen - ein Streit um Kompetenzen und Richtungsentscheidungen.

Entlassung war ein Vorfall im Training vorausgegangen

Es gilt außerdem, einen neuen Trainer für das Wolfsrudel zu finden, nachdem der bisherige Coach Martin Stloukal entlassen wurde. Als Grund wurde ein Vorfall gegenüber einem Spieler im Training angegeben. Nach SWR-Informationen soll Stloukal bei einer Trainingseinheit korrigierend eingegriffen und einem der Spieler mit seinem Eishockey-Stock einen Schlag auf den Handschuh versetzt haben. Der Spieler soll dadurch keinerlei Beeinträchtigungen gehabt haben.

Dieser Vorfall habe vor einigen Wochen zu heftigen Diskussionen innerhalb der Vereinsführung geführt. Einige sollen den sofortigen Rauswurf des Trainers gefordert haben, während andere es gerne bei der erteilten Abmahnung belassen hätten. Der Trainer musste sich außerdem bei dem Spieler entschuldigen, wie es aus EHC-Kreisen heißt.

Dass es erst jetzt zur Entlassung des Trainers gekommen ist, habe aber eher mit der schwachen sportlichen Leistung des Teams zu tun. Nach einer Serie von Niederlagen ist der Freiburger Eishockey-Zweitligist inzwischen auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

Gespräche mit möglichem Trainer-Nachfolger laufen

Interimsmäßig wird die Mannschaft derzeit von Nachwuchstrainer Martin Sekera betreut, unterstützt von Ex-Eishockeyprofi Simon Danner. Es soll bereits Gespräche mit einem möglichen Nachfolger geben, heißt es aus dem Umfeld des Vereins. Nach der Länderspielpause wird die Saison am Freitag fortgesetzt - dann treffen die Wölfe im Heimspiel auf das Team aus Landshut.

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