Der Großbrand in Freiburg-Hochdorf im vergangenen Herbst wurde wohl versehentlich durch eine auf den Boden geworfene Zigarette verursacht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten Polstermöbel an der Außenwand des Gebäudes Feuer gefangen. Das hatte sich schließlich auf den ganzen Gebäudekomplex mit einer Fläche von 60.000 Quadratmetern ausgebreitet.
Die Ermittlungen zu dem Feuer stehen kurz vor dem Abschluss. Laut Staatsanwaltschaft haben Brandexperten keine Hinweise auf eine technische oder elektronische Zündquelle gefunden. Zuvor hatte die "Badische Zeitung" berichtet.
Kein Täter für Millionen-Brand von Hochdorf ermittelt
Der Brand im Oktober 2025 war einer der größten Brände in Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren. Der Gewerbekomplex mit mehreren Unternehmen im Stadtteil Hochdorf nahe der A5 brannte komplett aus.
Wer dafür verantwortlich ist, konnte trotz umfangreicher Ermittlungen nicht festgestellt werden. Deswegen wird das Verfahren voraussichtlich eingestellt. Der Schaden wurde damals auf rund 50 Millionen Euro geschätzt.