Der deutsche Waffenhersteller Heckler & Koch mit Sitz in Oberndorf am Neckar (Kreis Rottweil) blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit einem Umsatz von 393 Millionen Euro (+14,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und einem Gewinn von 39,5 Millionen Euro (+25,4 Prozent) erreichte das Unternehmen neue Rekordwerte. Auch der Auftragseingang hat sich mit 802 Millionen Euro nahezu verdoppelt.
Die globale Sicherheitslage bleibt angespannt.
Um der steigenden Nachfrage angesichts der angespannten Weltlage gerecht zu werden, hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren massiv in seine Produktionskapazitäten investiert. Ein Investitionsprogramm mit einem Volumen von 100 Millionen Euro wurde 2024 erfolgreich abgeschlossen. Darauf aufbauend plant Heckler & Koch bis 2028 weitere Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro. Diese Mittel fließen in die Automatisierung, den Ausbau der Produktionskapazitäten am Stammsitz in Oberndorf sowie in die Entwicklung neuer Technologien.
Neue Geschäftsfelder und internationale Märkte
Heckler & Koch will zudem das Portfolio erweitern. Neben der Herstellung neuer Spezialmunition für Polizeieinsätze plant das Unternehmen den Verkauf eines Granatmaschinenwerfers zur Drohnenabwehr ab 2027. Auch international strebt der Waffenhersteller neue Großaufträge an, unter anderem in Rumänien und Südkorea.
Rüstungsunternehmen will mehr Personal anstellen
Derzeit zählt das Schwarzwälder Rüstungsunternehmen insgesamt rund 1.380 Beschäftigte. In den nächsten zwei Jahren soll weiter Personal aufgebaut werden und der Stamm auf 1.600 wachsen. Der Großteil des Personals ist in Deutschland beschäftigt und damit vor allem am Stammsitz in Oberndorf. Weitere Standorte gibt es in den USA und Großbritannien.