Nach einem Felsabgang am Bahnhof Triberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) ist ein Teil der Schwarzwaldbahnstrecke gesperrt. Bei dem Abgang wurde niemand verletzt. Der Felsbrocken wiegt rund eine halbe Tonne. Die betroffene Strecke zwischen Offenburg und Konstanz wird normalerweise von Regionalzügen, Fernverkehrszügen und dem Güterverkehr genutzt. Vor allem betroffen von der Sperrung ist der Regionalexpress zwischen Karlsruhe und Konstanz. Die DB Regio lässt zwischen Hausach und St. Georgen Ersatzbusse fahren. Es bestehe aktuell die Gefahr, dass weitere Felsbrocken abbrechen und in den Strommast am Bahnhof stürzen, so ein Bahnsprecher.
Ab Samstag, 2. August, soll die Strecke wieder frei sein
Im Fernverkehr gibt es einen Teilausfall ab Karlsruhe. Ab Samstag, 2. August, soll die Strecke wieder befahrbar sein, so der Bahnsprecher weiter. Zunächst hatten der "Schwarzwälder Bote" und der "Südkurier" berichtet. Seit dem 11. Juli gibt es am Triberger Bahnhof Arbeiten zur Hangsicherung. Von diesen war jedoch nur ein Gleis betroffen.
Starke Regenfälle vermutlich Auslöser
Es wird vermutet, dass aufgrund der starken Regenfälle der Boden aufgeweicht ist und es dadurch zum Felssturz kam. Zwar sind an einigen Stellen am Bahnhof Triberg die Abhänge gesichert, aber nicht überall. Die Deutsche Bahn teilt auf SWR- Anfrage mit, dass die DB die vorhandene Infrastruktur regelmäßig inspiziere. Inspektion, Wartung und Erneuerung der Infrastruktur erfolge nach festgelegten strengen Regularien und vorgeschriebenen Fristen, die das Eisenbahn-Bundesamt als Aufsichtsbehörde überwache, so ein Sprecher der Bahn.
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