Bäckermeister Gerold Rebholz betreibt eine Bäckerei in Sigmaringendorf (Kreis Sigmaringen). Der 74-Jährige steht zwei Tage in der Woche schon früh am Morgen mit seiner Frau Liane Rebholz in der Backstube und backt Brezeln, Seelen und Brote. Gerold Rebholz liebt seine Arbeit. Er möchte erst aufhören, sollte seine Gesundheit mal nicht mehr mitmachen.
Früh übt sich: Mit 13 startet Gerold Rebholz im Familienbetrieb
Mit 13 Jahren war Gerold fertig mit der Schule. Er wusste nicht, wohin mit sich, also half er seinem Vater und seinem Großvater beim Backen in der familiengeführten Bäckerei. Das war 1966. Es folgten die Lehre und später die Meisterprüfung. Seit 2001 führen Gerold und Liane Rebholz die Bäckerei in vierter Generation. Über Rebholz, der am 1. April sein 60-jähriges Berufsjubiläum feierte, hatte die Schwäbische berichtet.
Vor ein paar Jahren überlegte Gerold Rebholz, seinen Handwerksbetrieb in die Verantwortung seiner Söhne zu geben. Die hatten aber schon anderes vor und so beschloss Bäckermeister Rebholz weiterzumachen. Einen Nachfolger gibt es nicht.
Das wird mit mir aufhören und dann ist auch gut. Da hadere ich auch nicht mehr damit.
Die Öffnungszeiten hat er verkürzt, die Bäckerei ist nur noch an zwei Tagen geöffnet, aber immerhin kann Gerold Rebholz weiterbacken - und das ununterbrochen seit 60 Jahren.