Maue Aussichten für 2026

Hugo Boss steigert Gewinn leicht, erwartet aber Einbußen

Für Mode scheinen die Leute noch Geld auszugeben: Hugo Boss aus Metzingen hat seinen Gewinn leicht gesteigert – trotz schwieriger Bedingungen. Doch es gibt auch Schattenseiten.

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Von Autor/in Alexander Winkler

Der Modekonzern Hugo Boss aus Metzingen (Kreis Reutlingen) hat im vergangenen Jahr etwas mehr Gewinn gemacht als im Vorjahr. Grund dafür waren mehr Verkäufe in Europa. Zudem hat der Konzern seine internen Kosten deutlich reduziert. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Vor allem das vierte Quartal sei gut gelaufen. Unterm Strich steht bei Hugo Boss ein Gewinn von 391 Millionen Euro. Das sind acht Prozent mehr als noch 2024.

Trotzdem war das abgelaufene Geschäftsjahr laut Metzinger Modekonzern eher durchwachsen. Im stationären Handel, in Asien und bei Damenmode lief es schlechter. Dadurch blieb der Umsatz insgesamt gleich. Positiv entwickelte sich dagegen das Online-Geschäft: Digital konnte Hugo Boss etwa fünf Prozent mehr verkaufen.

Hugo Boss will Aktien zurückkaufen – weniger Dividende

Auch für das kommende Jahr erwartet das Metzinger Unternehmen keine echte Trendwende. Im Gegenteil: Hugo Boss erwartet, dass Umsatz und Gewinn sinken. Das Unternehmen will aber weiter an seiner Strategie feilen, sowie Produktivität und Qualität steigern. Gleichzeitig will Hugo Boss bis Ende 2027 Aktien im Wert von bis zu 200 Millionen Euro zurückkaufen. Um dafür den notwendigen finanziellen Spielraum zu behalten, will der Konzern die Dividende für Aktieninhaber auf das gesetzliche Minimum von vier Cent pro Aktie reduzieren.

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Stefanie Assenheimer
Stefanie Assenheimer
Autor/in
Alexander Winkler
SWR-Wirtschaftsredakteur Alexander Winkler

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