Gedenken an Verstorbene

Ein Jahr nach Unglück an Hochbrücke Horb: Gedenktafel für Todesopfer

In Horb wird mit einer Gedenktafel an die drei verunglückten Bauarbeiter der Hochbrücke gedacht werden. Der Unfall, bei dem drei Menschen starben, jährt sich zum ersten Mal.

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Von Autor/in Maren Seehuber

An der Horber Hochbrücke ruhen am Mittwoch die Arbeiten zeitweise. Am 20.5. jährt sich zum ersten Mal der Gondelabsturz mit drei Toten auf der Baustelle. Drei Bauarbeiter waren damals beim Absturz in einer Transportgondel ums Leben gekommen. Heute wurde auf der Baustelle in Stille an die Verunglückten gedacht.

Eine schwarze Gedenktafel auf einem Stein mit der Aufschrift "In Erinnerung". Im Stillen Gedenken wurde zum Jahrestag der Verunglückten Bauarbeiter der Horber Hochbrücke gedacht.
An der Absturzstelle in Horb ist zum ersten Jahrestag ein Gedenstein mit Gedenktafel enthüllt worden. Hier soll ein Ort zur Trauer und Erinnerung sein, sagt OB Keßler. Stadt Horb

Gedenkstein für die drei Verunglückten

Anlässlich des Jahrestags wurde ein Gedenkstein mit schwarzer Tafel und der Aufschrift "In Erinnerung" feierlich enthüllt. Er steht nun an der Stelle, wo am 20. Mai 2025 eine Baustellengondel abgestürzt war. Die Gedenktafel soll ein Ort für Trauer und Erinnerung sein, so die Karlsruher Regierungspräsidentin Felder und Horbs Oberbürgermeister Keßler. Sie haben in einer nicht öffentlichen Gedenkzeremonie der Verunglückten gedacht. Auch der Projektleiter der Baufirma PORR nahm daran teil.

Der Verlust von drei Menschenleben hat Horb tief getroffen. Gerade in solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt ist-auf der Baustelle, in den Betrieben und in der gesamten Stadt.

Die drei Verstorbenen sollen nicht vergessen werden, sagt OB Keßler. Regierungspräsidentin Felder ergänzt, dass "die Gedanken weiterhin bei den Familien, Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen der Verstorbenen" sind.

Ermittlungen zum Unfall abgeschlossen

Die Staatsanwaltschaft Rottweil hat dem SWR bestätigt, dass die Ermittlungen zum tödlichen Unfall abgeschlossen sind. Als nächstes müssen die Verfahrensbeteiligten informiert werden. Dann kann die Staatsanwaltschaft die Ergebnisse an die Öffentlichkeit geben. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft wegen eines möglichen menschlichen Versagens des Kranführers ermittelt.

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Maren Seehuber
Maren Seehuber ist Reporterin für Hörfunk und Online beim SWR im Studio Tübingen.

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