Nach der nächtlichen Zerstörungsfahrt über den Sportplatz in Mössingen-Belsen liegt die Entscheidung über das weitere Vorgehen vor. Die Stadt Mössingen hat drei verschiedene Sanierungsvarianten prüfen lassen und sich für ein Verfahren entschieden, das auf der bestehenden Wurzelschicht des Rasens aufbaut und günstiger als erwartet sein soll.
Sanierung des Rasens kostet weniger als gedacht
Das alte, tief verwurzelte Gras soll bleiben und großflächig neu angesät werden. Der Boden wird dafür zweimal gelockert: zuerst tief mit vielen kleinen Löchern, danach werden zusätzlich Schlitze gezogen. So soll die Rasenschicht wieder durchlässig werden. Danach kommt eine neue Tragschicht auf den Platz, damit die Fläche wieder eben wird.
Die Stadt sieht mehrere Vorteile dieser Variante. Durch den Erhalt des bestehenden Rasenuntergrunds soll künftig weniger Wasser und Dünger erforderlich sein. Gleichzeitig soll auf dem Platz auch wieder schneller Fußball gespielt werden können. Wirtschaftlich sei dies die sinnvollste Option. Sie soll etwa 30.000 bis 40.000 Euro kosten. Andere Verfahren lagen bei Beträgen im sechsstelligen Bereich.
Arbeiten beginnen noch diese Woche
Noch in dieser Woche sollen die vorbereitenden Arbeiten starten. Die Stadt geht davon aus, mit der gewählten Methode erneut einen funktionalen und homogenen Sportrasenplatz herstellen zu können. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort und sucht weiter nach Hinweisen auf den Autofahrer, der den Rasen Anfang November zerstört hat.