Künstliche Intelligenz (KI) sollte Bademeister im Panorama-Bad in Freudenstadt entlasten: Mit Kamerasystem und Smartwatches, die das Geschehen im Becken überwachen. Wegen Datenschutzbedenken ist das Pilotprojekt, das 100.000 Euro gekostet hatte, aber abgebrochen worden. Jetzt gibt es Hoffnung auf eine Rückkehr der "KI-Bademeister".
Grund sind die geplanten Änderungen im Landesdatenschutzgesetz. Sie sollen die Voraussetzungen für Videoüberwachung erleichtern. Nach Vorstellung der Regierung soll die Überwachung künftig überall stattfinden, wo sie das Leben und die Gesundheit von Menschen schützt.
Bedenken beim Datenschutz KI-Kameras im Panorama-Bad Freudenstadt außer Betrieb
Vor knapp zwei Jahren schlug die Neuigkeit große Wellen: Im Panorama-Bad Freudenstadt sollte Künstliche Intelligenz den Bademeistern helfen. Doch der Datenschutz macht Probleme.
Gesetzentwurf könnte Regeln für Einsatz von KI im Schwimmbad lockern
Die Änderung muss noch vom Landtag verabschiedet werden. Dann könnte auch das KI-gestützte Kamerasystem im Freudenstädter Schwimmbad wieder seinen Betrieb aufnehmen.
Vor rund einem Jahr waren die 15 Kameras, die an den Decken des Bades hängen, vorsorglich abgeschaltet worden. Zuvor hatte der Landesdatenbeauftragte Mängel festgestellt - etwa hinsichtlich Bildauflösung und Datenspeicherung.