Die Uniklinik Tübingen hat auf ihren Kanälen ein Video gepostet, das den Jahreswechsel humorvoll aus Perspektive der Einsatzkräfte darstellt. Das Video mit dem überarbeiteten Arzt und dem netten Hausmeister ist viral gegangen: Innerhalb 24 Stunden wurde es mehr als eine Million Mal geklickt.
Zwischen Discolicht und Babygeschrei: Worum geht es in dem Video?
Im Video sieht man einen Arzt, gespielt vom Pathologen Hans Bösmüller, der aufzählt, was in der Notaufnahme während Silvester alles los ist: Neujahrsbabys, ausgepumpte Mägen, Knalltraumata. Der Arzt in dem Video sieht richtig fertig aus, total überarbeitet. Er stolpert aus einem Raum in den nächsten, im Hintergrund Babygeschrei und Discolicht.
Völlig erschöpft lässt sich der Arzt auf einen Rollstuhl sinken. Der schwäbische Hausmeister, gespielt von Manfred Reichstein, bringt ihm zur Stärkung eine Matcha Latte. Der Arzt berappelt sich und sagt: "Jetzt aber mal im Ernst, ich danke allen Einsatzkräften, die rund um die Uhr ihre Arbeit tun, während der Rest der Welt Party feiert".
Hunderte Kommentare: "Danke für euren Einsatz"
Auf sozialen Medien hat sich das Video schnell verbreitet. Es bekommt tausende Likes und hunderte Kommentare. Eine Person schreibt: "Danke, dass es euch gibt und dass ihr immer helft und alles gebt, sogar über eure Grenzen geht, wenn's sein muss - und daraus dennoch humorvollen Content kreieren könnt." Jemand anderes kommentiert: "Humorig ein ernstes Thema umgesetzt, klasse, danke an alle unermüdlichen Helfer".
Das Team der Uniklinik Tübingen will sich mit dem Video nicht nur bei Rettungsdiensten, Pflegekräften und Ärzten bedanken, sondern auch zum Nachdenken anregen. Während der Silvesternacht gab es im Gebiet des Polizeipräsidiums Reutlingen rund 400 Einsätze: hauptsächlich Brände und Verletzungen durch Feuerwerkskörper.