Noch keine heiße Spur

Aktenzeichen XY: Mehrere Hinweise zu brutalem Raubüberfall auf Familie in Altenstadt

Nach der Sendung "Aktenzeichen XY...Ungelöst" am Mittwoch sind zu dem Raubüberfall auf eine Familie in Altenstadt-Illereichen im Kreis Neu-Ulm mehrere Hinweise eingegangen.

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Von Autor/in Christine Janke

Am Mittwoch ging es bei der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...Ungelöst" auch um einen brutalen Raubüberfall auf eine Familie in Altenstadt-Illereichen (Kreis Neu-Ulm) an Pfingsten. Eine Sprecherin der Kriminalpolizei Neu-Ulm sagte dem SWR am Donnerstag, es seien mehrere Hinweise zu dem Fall eingegangen.

Auch beim Hinweistelefon eines Rechtsanwalts der Opferfamilie habe es nach der XY-Sendung einige Anrufe gegeben. Ob eine heiße Spur dabei sei, müsse jetzt erstmal geprüft werden. Es werde noch Zeit brauchen, die Qualität der Hinweise zu bewerten. Man könne sich weiterhin melden - auch anonym. Die betroffene Familie hat eine Belohnung von 50.000 Euro für weiterführende Hinweise ausgesetzt.

"Aktenzeichen XY... Ungelöst": Nachgestellte Szene. Eine Junge Frau wird von zwei anderen Personen festgehalten. Sie hat eine gelbe Handschuhhand über dem Mund, offenbar wird sie daran gehindert zu sprechen. Die beiden anderen Personen tragen schwarze Kleidung und Masken, sodass ihre Gesichter nicht zu erkennen sind.
Nachgestellte Szene in der Sendung "Aktenzeichen XY": Eine 16-Jährige aus Altenstadt ist zusammen mit ihrer Familie brutalen Räubern hilflos ausgeliefert. ZDF/Saskia Pavek

Raubüberfall auf Familie im eigenen Haus

Die vier Täter waren bei dem Überfall in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag diesen Jahres äußerst brutal vorgegangen: Bewaffnet und maskiert überraschten sie die Mutter der Familie in der Küche. Laut Polizei brachten sie die Frau gewaltsam in den Flur. Sie überwältigten auch den Mann, einen bekannten Geschäftsmann, und fesselten das Elternpaar, die 16-jährige Tochter und deren 15-jährige Cousine, die zu Besuch war.

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Die Männer durchsuchten zwei Stunden lang die Villa und schlugen das Ehepaar mehrfach ins Gesicht. Sie sollen mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Schließlich flohen sie mit Schmuck und Wertgegenständen im sechsstelligen Bereich. Die Täter sollen das Anwesen zuvor ausspioniert haben.

Die Familie konnte sich selbst von ihren Fesseln befreien und die Polizei rufen. Nach Angaben eines Polizeisprechers leidet die Familie vor allem unter den psychischen Folgen des Überfalls.

Nachgestellter Film nicht in Altenstadt gedreht

Der Raubüberfall wurde am Mittwochabend in der "Aktenzeichen XY"-Sendung in einem Film nachgestellt. Dieser wurde allerdings nicht vor Ort in Altenstadt-Illereichen, sondern bei München gedreht. Im Sendestudio berichtete außerdem ein Beamter der Kriminalpolizei Neu-Ulm über den Fall.

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Christine Janke
SWR Aktuell Autorin Christine Janke

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